Soziale Gruppenarbeit mit straffälligen Jugendlichen

Titelbild Soziale Gruppenarbeit mit straffälligen Jugendlichen

Praxisseminar mit Studierenden und Praktiker*innen an der Hochschule Merseburg

Im Sommersemester 2019 fand der schon traditionelle Soziale Trainingskurs von Merseburger Student*innen der Sozialen Arbeit erstmals in Kooperation mit Miteinander statt. Der Kurs wurde im Vorfeld einer zu erwartenden Haftentlassung der jugendlichen Insassen in der Jugendanstalt Raßnitz durchgeführt. Dabei ging es unter anderem um persönliche Diskriminierungserfahrungen der Jugendlichen, Fragen zu politischen Themen sowie unterschwellige Konflikte in den Gruppen. Das vorliegende Buch erläutert die methodischen Grundideen der Projektarbeit in der Haftanstalt und zeigt besonders gelungene Arbeitsmaterialien, die von Student*innen in den letzten Semestern erarbeitet und angewendet worden sind.

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Die „Neue Rechte“ in Sachsen-Anhalt

Titelseite der Broschüre Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt

2018 haben wir gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V. einen Fachtag zur „Neuen Rechten“ in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die Konferenz warf einen detaillierten Blick auf Inhalte, Strukturen und Strategien der sogenannten Neuen Rechten und fragte nach den Zielen, Möglichkeiten und Grenzen ihres Handelns. Die vorliegende Broschüre präsentiert die Fachvorträge und Ergebnisse der Tagung.

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Prison Slam. JA Raßnitz 2019

Titelbild der Broschüre Prison Slam

Im Frühjahr 2019 führten wir in Kooperation mit der Künstlerin Jessy James LaFleur an der Justizanstalt Raßnitz mit jungen Inhaftierten den Workshop „Spoken Words – Prison Slam“ durch, den wir mit dieser Broschüre dokumentieren. Die Teilnehmenden haben eigene Texte verfasst, diskutiert und mit der Spoken-Words-Künstlerin weiterentwickelt. Mit Aspekten aus den Bereichen Rap, Literatur, Dada und Poetry Slam wurde die eigene Identität ergründet und sich versteckter Emotionalität angenähert. In dem mehrwöchigen Workshop flossen zudem die Ansätze zur Radikalisierungsprävention von Miteinander e.V. ein. Am Ende stand die beeindruckende öffentliche Darbietung der erarbeiteten Texte.

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Broschüre „Projekte umsetzen: Eine Einführung ins Projektmanagement“

Cover AusschnittDank bewährter Methoden aus dem Projektmanagement bietet diese Broschüre einen Leitfaden für alle, die in ihrem sozialen Umfeld etwas bewegen wollen. Dabei richtet sich die Broschüre vorrangig an engagierte Schüler*innen und enthält für die praktische Umsetzung hilfreiche Vorlagen. Die Broschüre, die im Rahmen des Modellprojekts „my_responsibility“ entstanden ist, stellt den Leser*innen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Projektumsetzung zur Verfügung. Sie kann auch auf Nachfrage im Papierformat angefordert werden.

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Die Schülervertretung – eine Handreichung für Lehrkräfte

In Schule ist die Schülervertretung (SV) eine feste Institution die im Idealfall von Lehrkräften nur begleitet und nicht geleitet wird. Um Lehrkräfte in ihrer Arbeit mit der Schülervertretung zu unterstützen hat Miteinanader e.V. diese Broschüre mit hilfreichen Arbeitsmaterialien erstellt. Begleitend hierzu bieten wir Trainings für Schülervertreter*innen an, in welchen partizipative Prozesse durch die SV geübt werden, um eine bestmögliche Eigenständigkeit der SV-Arbeit zu erzielen.

Hier kann die Handreichung_Schülervertretung heruntergeladen werden.

Methodenkoffer II steht zur Verfügung

Bei der Erstellung des Methodenkoffer II wurden zum einen bewährte Methoden aus Jugend- und Sozialarbeit auf aktuelle Bedarfe angepasst, aber auch neue Methoden entwickelt die einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu den Zielgruppen bieten. Begleitend zu dieser Broschüre bietet Miteinander e.V. Methodenschulungen für Multiplikator*innen an, in welchen diese Methoden praxisnah vermittelt werden.

Download: Methodenkoffer II

Methodenkoffer

Coverabbildung

Interventionsmöglichkeiten in der Jugend- und Sozialarbeit

Hrsg.: Miteinander e.V., Magdeburg, Halle (Saale) und Salzwedel 2016.

Miteinander e.V. wurde 1999 als Träger von Bildungs- und Beratungsarbeit zur Stärkung der Demokratie in Sachsen-Anhalt gegründet. Dem Impuls zur Gründung lag die Erfahrung zugrunde, dass die Zurückdrängung von Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Eine Aufgabe, deren Umsetzung fachlich begleitet und unterstützt werden muss. So ermöglicht unsere Bildungsarbeit die aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Diskriminierungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Dabei haben zahlreiche didaktische und fachliche Übungen und Methoden Anwendung gefunden – seien es nun eigens entwickelte oder von anderen übernommene, die der Verein erprobt und ggf. modifiziert hat. Die vorliegende Publikation stellt eine Vielzahl solcher Übungen vor und empfiehlt sie für die eigene pädagogische Praxis.

Unser Dank gilt der Unterstützung durch das U.S. Generalkonsulat Leipzig, ohne diesen der Druck nicht hätte realisiert werden können.

Download: Methodenkoffer fuer Interventionsmoeglichkeiten in der Jugend- und Sozialarbeit.pdf

Magdeburg im Januar

Coverabbildung

Die jährlichen Proteste gegen den „Trauermarsch“ der Neonazis

Hrsg.: Miteinander e.V. und Bündnis gegen Rechts Magdeburg, 2. korr. und erw. Auflage, Magdeburg 2016.

Seit mehr als 15 Jahren verklären Neonazis mit einem „Trauermarsch“ die Opfer der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 zu Märtyrern des Nationalsozialismus. Seit 2002 protestiert das BgR Magdeburg mit unterschiedlichen Aktionsformen gegen den jährlichen Aufmarsch. In einer neuen Broschüre, die wir gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts Magdeburg herausgeben zeichnen wir die Entwicklungen nach: Wie haben sich die Formen des Gedenkens an die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 entwickelt? Was verbinden die Neonazis mit dem 16. Januar, und worum geht es ihnen mit ihrem „Trauermarsch“? Wie haben sich die Proteste des Bündnis gegen Rechts gegen die Naziaktivitäten entwickelt, und auf welche Schwierigkeiten stoßen sie? Die Broschüre soll Diskussionen versachlichen, Differenzierungen ermöglichen sowie Denk- und Diskussionsanstöße geben.

Download: Magdeburg im Januar.pdf

Im Schatten der Wende

Coverabbildung

Rassismus und Neonazismus in Zeiten des Umbruchs

Hrsg.: Miteinander e.V./Arbeitsstelle Rechtsextremismus, 2. korr. und erw. Auflage, Magdeburg und Halle (Saale) 2015, 64 Seiten.

Im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit für zeithistorische Ereignisse steht aus Anlass des 25. Jubiläums, die Zeit des Umbruchs in der DDR und der Wiedervereinigung. Diese Zeit wird von zahlreichen Menschen in den östlichen Bundesländern als ein befreiender Aufbruch in Politik, Gesellschaft, Kultur und Alltag erinnert, der mit einem Zugewinn an Lebensqualität verbunden war.

Angesichts dessen gerät aus dem Blick, dass und in welcher Weise die Zeit der frühen 1990er Jahre nicht nur für den Aufbruch in die Demokratie stand. Im Schatten der Erinnerung an Wende und Wiedervereinigung stehen der massive Anstieg rassistischer Gewalt, die temporäre Hegemoniefähigkeit einer rechten Jugendkultur und die Wahlerfolge rechter Parteien in den 1990er Jahren. Die vorliegende Streitschrift wendet sich bewusst diesen Schattenseiten zu. Sie beschreibt, wie im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs (nicht nur) in Ostdeutschland Menschen marginalisiert und diskriminiert wurden.

Download: Im Schatten der Wende.pdf