Gedenken am Jahrestag des Anschlags in Halle

Gemeinsam mit dem Bündnis Halle gegen Rechts rufen wir mit unserer Mobilen Opferberatung am Jahrestag des Anschlags zum Gedenken an die Getöteten sowie zur Solidarität mit den Überlebenden und Angehörigen auf. Ab heute, dem 7. Oktober, wird es in Halle eine Vielzahl von Veranstaltungen und Kundgebungen verschiedener Initiativen geben, zu denen wir herzlich einladen. Ein Überblick zu den Gedenkaktivitäten am Jahrestag (09.10.) selbst ist auf der Seite des Bündnis Halle gegen Rechts zu finden.

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Wir suchen weiterhin Verstärkung bei der Mobilen Opferberatung

Ab November ist in unserem Projekt „Mobile Opferberatung“ eine Stelle zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (30-35 Stunden/Woche). Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L EG 10. Der Arbeitsort ist Salzwedel und/oder Stendal. Die Stelle ist zunächst bis Ende 2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsschluss ist der 16. Oktober 2020.

Stellenausschreibung ab November 2020_MOB_Nord

 

Erinnerung und Solidarität am Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale)

Pressemitteilung von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage und der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V.

Am Jahrestag des Anschlags auf die Synagoge und den Kiez Döner in Halle, bei dem Jana Lange und Kevin Schwarze getötet wurden, rufen Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage und die Mobile Opferberatung bei  Miteinander e.V. zum Gedenken, Erinnern und der Solidarität mit den Überlebenden und Betroffenen des Anschlags auf. Sie kündigen eine gemeinsame Ausstellung und Begegnungsmöglichkeiten auf dem Steintor-Campus an.

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#Bildungshappen. Folge 06: Fake News. Herausforderung für Diskurs und Gesellschaft

Grafik: #Bildungshappen Folge 6Nicht erst seit den von Verschwörungserzählungen geprägten „Corona-Protesten“ stellen Fake News eine Herausforderung für die Debatte dar. Folge 06 unseres Podcasts diskutiert die Auswirkungen von Fake News auf Diskurs und Gesellschaft. Wir informieren über Funktionsweisen in der Debatte und geben Tipps, um Fake News zu erkennen. Zudem erläutern  wir Strategien für eine erfolgreiche Auseinandersetzung.

Gemeinsame Publikation mit der Hochschule Merseburg erschienen

Titelbild Soziale Gruppenarbeit mit straffälligen Jugendlichen

Im Rahmen unserer Arbeit in der Radikalisierungsprävention haben wir an der Hochschule Merseburg 2019 den Sozialen Trainingskurs von Student*innen der Sozialen Arbeit begleitet. Der Kurs wurde im Vorfeld einer zu erwartenden Haftentlassung der jugendlichen Insassen in der Jugendanstalt Raßnitz durchgeführt. Dabei ging es unter anderem um persönliche Diskriminierungserfahrungen der Jugendlichen, Fragen zu politischen Themen sowie unterschwellige Konflikte in den Gruppen. Aus dieser wissenschaftlich-praktischen Zusammenarbeit entstand die Publikation „Soziale Gruppenarbeit mit straffälligen Jugendlichen“. Das Buch erläutert die methodischen Grundideen der Projektarbeit in der Haftanstalt und zeigt besonders gelungene Arbeitsmaterialien, die von Student*innen in den letzten Semestern erarbeitet und angewendet worden sind.

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Für Gefahr des Rechtsterrorismus sensibilisieren

Anlässlich des heute beginnenden Prozesses gegen den Attentäter von Halle erinnert Miteinander e. V. an die Herausforderungen und Erwartungen, die an den Prozessverlauf und die begleitende Berichterstattung verbunden sind: „Prozess und Öffentlichkeit müssen den Angehörigen der Opfer und den Betroffenen des antisemitischen und rassistischen Hasses Gehör verschaffen. Ihre Perspektiven sind zentraler Orientierungspunkt für die Bewertung der Tat und ihrer Auswirkungen.“ betonte Pascal Begrich, Geschäftsführer des Vereins am Dienstag.

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#Bildungshappen. Folge 05: Rechte Eltern. Herausforderungen für Jugendhilfe und Schule

Grafik: #Bildungshappen Folge 5In der fünften Folge unseres Podcasts reden wir mit Lena von der Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus über rechte Elternhäuser als Herausforderung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bildungswesen. Einerseits sind wir hier mit autoritären Vorstellungen und Gewalt in der Erziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung konfrontiert. Andererseits prägen menschenverachtende Haltungen der Eltern das Weltbild ihrer Kinder und tragen zu einer möglichen Radikalisierung bei. Fachkräfte der Jugendhilfe und im Bildungswesen gehören hier häufig zu den wenigen Bezugspersonen, die den betroffenen Kindern und Jugendlichen vermitteln, was Gleichwertigkeit und demokratische Teilhabe für alle bedeuten.

#Bildungshappen. Folge 04: Aktuelle Entwicklungen im Rechtsextremismus

Grafik: #Bildungshappen Folge 4In der vierten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Torsten Hahnel von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus über die extreme Rechte in Sachsen-Anhalt. Wir widmen uns den unterschiedlichen Strömungen und Phänomene. Zur Sprache kommen die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Neonazi-Szene, Parteien wie NPD und AfD sowie neurechter Strukturen. Außerdem unterhalten wie uns über Hass im Netz und die Gefahren des Rechtsterrorismus.

 

Er fehlt.

Portait Hans-Jochen Tschiche

Heute vor fünf Jahren starb Hans-Jochen Tschiche – Pfarrer, Bürgerrechtler, Politiker und Gründungsvorsitzender des Vereins Miteinander e.V.. Er war uns Freund, Wegbegleiter und Impulsgeber. Er fehlt, ebenso wie sein beständiges Engagement.

In den Jahrzehnten seines Wirkens in der DDR und im vereinigten Deutschland stritt er unermüdlich für eine freie und offene Gesellschaft.

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Extreme Rechte, Rassismus und Antisemitismus im Kontext der Corona-Pandemie

Titelseite bmb-Thesen zu Corona und extreme Rechte

Der Bundesverband Mobile Beratung hat auf Basis der Erfahrungsberichte der Mobilen Beratungsteams aller 16 Bundesländer Thesen zum Umgang mit Anfeindungen, Verschwörungsmythen und rechtsoffenen Versammlungen im Kontext der Corona-Pandemie formuliert. Sie geben eine kompakte Einschätzung der aktuellen Situation hinsichtlich extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Akteur*innen, Strategien und Ideologiefragmente sowie der sich daraus ergebenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

200520_bmb_Einschätzungen zu Corona und extreme Rechte