Erreichbarkeit trotz Corona-Krise

Die Corona-Epidemie macht auch vor unserer Arbeit nicht halt. Um andere und uns zu schützen, haben wir alle Veranstaltungen und Bildungsprojekte abgesagt – ebenso wie weitgehend die direkte Beratung von Betroffenen rechter Gewalt und Akteur*innen für die offene Gesellschaft. Aber wir bleiben aktiv: Wir beraten per Telefon, Mail oder Livechat. Wir stellen Informationen zur Verfügung und sind weiterhin ansprechbar. Sie erreichen uns über die zentralen Telefonnummern und Mailadressen sowie direkt über unsere Projekte. Wir werden versuchen, den Ausfall von direkten Kontakten zu kompensieren – mit Hinweisen und Analysen, mit unseren Tweets und Posts, mit digitalen Formen des Austauschs und der Beratung. Wir danken euch und Ihnen für Verständnis und Unterstützung. Bleiben wir engagiert, solidarisch und gesund. Bleiben wir #bestaendigfuerdemokratie.

Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt

Titelseite der Broschüre Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt

Dokumentation unserer Fachtagung vom 29. September 2018

2018 haben wir gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V. einen Fachtag zur „Neuen Rechten“ in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die Konferenz warf einen detaillierten Blick auf Inhalte, Strukturen und Strategien der sogenannten Neuen Rechten und fragte nach den Zielen, Möglichkeiten und Grenzen ihres Handelns. Zugleich bot die Tagung Raum für die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen und die Diskussion über die Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Rechtsextremismus. Die vorliegende Broschüre präsentiert die Fachvorträge und Ergebnisse der Tagung.

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Rassismus tötet

Unsere Trauer und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freund*innen der Opfer des Terroranschlags in Hanau. Unsere Solidarität gilt allen, die rassistisch bedroht und angegriffen werden. Unser Zorn gilt allen Jahren der Verharmlosung von Rassismus, Rechtsterrorismus und rechter Gewalt.

Combat 18: Verbot hat nur begrenzte Wirkung

Miteinander e.V. hat das heutige Verbot gegen „Combat 18“ begrüßt: „Fast 20 Jahre nach dem Verbot des Neonazi-Netzwerks ‚Blood & Honour‘ ist das Verbot des militanten Nachfolgenetzwerks ‚Combat 18‘ ein längst überfälliger Schritt.“ , sagte Pascal Begrich, Geschäftsführer des Vereins am Donnerstag in Magdeburg. „Nach den monatelangen Diskussionen über das Verbot stellt sich allerdings die Frage nach dessen Wirksamkeit.“, so Begrich weiter.

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miteinanderaktuell zur Geschichte des Gedenkens

Titelseite miteinanderaktuell zur Geschichte des Gedenkens an den 16. Januar in Magdeburg

Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 war ein einschneidendes Ereignis. Mehr als 2.000 Menschen kamen ums Leben, fast die gesamte Innenstadt wurde zerstört. Die Spuren der Zerstörung sind bis heute noch sichtbar. Auch nach 75 Jahren ist der 16. Januar der zentrale Gedenktag – im Sinne einer öffentlichen historischen Rückbesinnung. Er ist wichtiger Bezugspunkt sowohl für Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft als auch für die extreme Rechte. Hier aber auch angesichts der gegenwärtigen Debatten um die Erinnerung an den Nationalsozialismus generell wird deutlich: Der öffentliche Bezug auf die Vergangenheit ist eng verknüpft mit der Frage nach der Funktion für die Gegenwart. In der Auseinandersetzung mit der rechtsextremen Erinnerungspolitik muss daher auch allgemein die Frage gestellt werden nach Form und Inhalt des Gedenkens (nicht nur) an den 16. Januar. Mit einem miteinanderaktuell widmen wir uns der Geschichte des öffentlichen Gedenkens an die Bombardierung.

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Miteinander e.V. wünscht ein friedvolles 2020

Wir sagen Danke für die Unterstützung im Jahr 2020Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns: Voller erschreckender und erschütternder Momente angesichts des Terroranschlags in Halle und der vielen Erfolge rechtsextremer Akteure und Diskurse.  Voller motivierender und schöner Momente angesichts des Engagements so vieler für eine offene Gesellschaft. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, das sowohl auf bittere als auch auf mutmachende Weise gezeigt hat, wie wichtig die Arbeit für Demokratie bleibt. Wir danken all jenen, die uns 2019 gefördert, unterstützt, begleitet und gestärkt haben. Wir danken all jenen, die sich tagtäglich für eine respektvolle und friedliche Welt einsetzen. Kommen Sie gut ins neue Jahr. Lassen Sie uns 2020 zu einem erfolgreichen Jahr machen – beständig für eine offene Gesellschaft, beständig für Demokratie.

Miteinander e.V. wünscht frohe Feiertage

Neue Publikationen veröffentlicht

Rechtzeitig zum Weihnachts- bzw. Chanukkafest freuen wir uns, drei neue Publikationen aus unseren Arbeitsfeldern präsentieren zu können. Wir wünschen besinnliche Feiertage und die Muße für eine anregende Lektüre mit dem miteinanderthema #7, den informationen Nr. 56 der Mobilen Opferberatung und der Broschüre „Prison Slam“ unserer Projekte in der Radikalisierungsprävention.

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Spendenaufruf für die Hinterbliebenen und Überlebenden des rechtsterroristischen Anschlags in Halle (Saale)

Unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden von mörderischen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus ist unteilbar!

Kundgebung für die Solidarität mit Opfern rechter Gewalt - Illustration zum SpendenaufrufNach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle (Saale) wollen wir – der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) sowie die Mobile Opferberatung und ihr Träger Miteinander e.V. – die Hinterbliebenen und Überlebenden nicht allein lassen und rufen zu Spenden für sie auf – als Ausdruck solidarischer Anteilnahme und konkreter Unterstützung, um die existenziellen Sorgen der Betroffenen abzumildern.

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RausWege On Air

Eine Radiosendung im Rahmen unseres „RausWege. Deradikalisierung und Prävention in der Resozialisierung“ in Kooperation mit Radio Corax.

Macht Geld glücklich? Was ist ein fairer Lohn? Was macht eine gute Kita aus? Wie arbeiten eigentlich Familiengerichte? Wie geht es Menschen in Halle, die vor dem Krieg hierher geflohen sind, und wie sind sie inzwischen angekommen? Fünf Radioneulinge wollten es wissen. Sie recherchierten zu den Themen Arbeit und Geld, Sorgerecht sowie Flucht und Krieg. Entstanden ist dabei ein spannendes Hörfeature, das vielfältige Stimmen zu den unterschiedlichen Fragen einfängt.

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