Wir suchen Verstärkung

Vorbehaltlich einer Förderung sind ab dem 1. Februar 2020 bei Miteinander e.V. vier Stellen neu zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L Ost. Die Stellen sind zunächst bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung über den 31.12.2020 hinaus wird angestrebt. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2020:

RausWege On Air

Eine Radiosendung im Rahmen unseres „RausWege. Deradikalisierung und Prävention in der Resozialisierung“ in Kooperation mit Radio Corax.

Macht Geld glücklich? Was ist ein fairer Lohn? Was macht eine gute Kita aus? Wie arbeiten eigentlich Familiengerichte? Wie geht es Menschen in Halle, die vor dem Krieg hierher geflohen sind, und wie sind sie inzwischen angekommen? Fünf Radioneulinge wollten es wissen. Sie recherchierten zu den Themen Arbeit und Geld, Sorgerecht sowie Flucht und Krieg. Entstanden ist dabei ein spannendes Hörfeature, das vielfältige Stimmen zu den unterschiedlichen Fragen einfängt.

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Praxistag am 15. November 2019 in Stendal

„Irgendwie kriegen wir das schon hin – Rahmenbedingungen und Demokratiestärkung in der Jugend(sozial)arbeit in ländlichen Räumen“

Fachtag Rahmenbedingungen JugendsozialarbeitDer Praxistag wird ausgerichtet von Miteinander e.V. – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. und findet am 15.11.19 zwischen 10:00 – 16:30 Uhr in Stendal an der Hochschule Magdeburg-Stendal in der Osterburger Str. 25 statt.

Diese Tagung ist die Abschlussveranstaltung des Modellprojektes „my_responosibilitiy – Für ein diskriminierungsfreies demokratisches Lernumfeld“. Wollen wir junge Menschen stärken, müssen wir vor allem all jene Fachkräfte und Ehrenamtliche bestärken, die sich im Arbeitsfeld der Jugend(sozial)arbeit tagtäglich engagieren. Geringe kommunale Förderung, personelle Engpässe, fehlende Lobby und gezielte Anfeindungen aus Politik und Gesellschaft stellen die Jugend(sozial)arbeit im Land Sachsen-Anhalt vor immer größere Herausforderungen. Insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen fehlt es an Angeboten bei zeitgleich wachsenden Aufgaben. Unser Fachtag soll dem Austausch und der Vernetzung dienen. Ebenso wollen wir einen Raum für Akteure schaffen sich gegenseitig zu empowern, um auch weiterhin für dieses wichtige Arbeitsfeld und die Anliegen junger Menschen einzutreten.

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Wir sagen Danke

Präsentation der Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ in Sachsen-Anhalt beendet

Nach der Präsentation der eindrücklichen Ausstellung richten wir ein großes Dankeschön an alle, die uns dabei unterstützt und gefördert haben, insbesondere dem United States Holocaust Memorial Museum, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der  Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen, dem Landtag von Sachsen-Anhalt, dem Bündnis Halle gegen Rechts, der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, dem Volksbad Buckau, der .lkj) Sachsen-Anhalt und dem Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies (ICATAT).Bild zur Ausstellung "Einige waren Nachbarn"

Vernunft des Herzens

Jüdisch-deutsch-muslimische Kulturkontakte zwischen Galizien, Schlesien und der Region Magdeburg

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ referiert Dr. Mieste Hotopp-Riecke über die „Vernunft des Herzens. Jüdisch-deutsch-muslimische Kulturkontakte zwischen Galizien, Schlesien und der Region Magdeburg“. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem ICATAT e.V. und der LKJ Sachsen-Anhalt e.V. findet am Mittwoch, den 30. Oktober, um 18 Uhr im Roncalli-Haus Magdeburg statt. Sie wird von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

Zuvor bietet sich letztmalig die Gelegenheit, die Ausstellung des United States Holocuat Memorial Museum im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sehen. Um 16.30 Uhr bieten wir hierzu eine öffentliche Führung an.

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Spendenaufruf für die Hinterbliebenen und Überlebenden des rechtsterroristischen Anschlags in Halle (Saale)

Unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden von mörderischen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus ist unteilbar!

Kundgebung für die Solidarität mit Opfern rechter Gewalt - Illustration zum SpendenaufrufNach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle (Saale) wollen wir – der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) sowie die Mobile Opferberatung und ihr Träger Miteinander e.V. – die Hinterbliebenen und Überlebenden nicht allein lassen und rufen zu Spenden für sie auf – als Ausdruck solidarischer Anteilnahme und konkreter Unterstützung, um die existenziellen Sorgen der Betroffenen abzumildern.

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Rechtsextremer Terroranschlag an Jom Kippur: Gesellschaftliche Zusammenhänge benennen und Betroffenen beistehen

Gemeinsames Pressestatement des Bundesverbands Mobile Beratung e.V.,  des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus sowie des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Die Ereignisse in Halle haben die Sorgen der jüdischen Communities in Deutschland bestätigt: Antisemitismus ist für Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht nur eine alltagsprägende Erfahrung, sondern nach wie vor eine potentiell tödliche Bedrohung. Über 50 Personen mussten im Innern der Synagoge von Halle am höchsten jüdischen Feiertag stundenlang verharren, nachdem der rechtsextreme Täter versuchte, schwer bewaffnet zu ihnen vorzudringen. Der folgende mörderische Anschlag auf einen Dönerimbiss erfolgte nicht aus Zufall, sondern war rassistisch motiviert. Wir sind erschüttert über den gewaltsamen Tod zweier Menschen. Unsere Trauer und Anteilnahme gilt den Angehörigen und Freund*innen der Todesopfer sowie den Verletzten.

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Friedrich Weißler: Jurist im Widerstand gegen Hitler

Buchcover zur Biographie über Friedrich Weißler

Lesung und Diskussion mit Prof. Dr. Manfred Gailus am Donnerstag, 17. Oktober um 19.00 Uhr im Remter des Dom zu Magdeburg

Friedrich Weißler, Sohn des jüdischen Juristen Weißler, war in der Zeit der Weimarer Republik Jurist, zuletzt als Landgerichtsdirektor in Magdeburg. Dort wurde er in der Phase der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ von der SA attackiert und im Juli 1933 aus dem Beamtendienst entlassen. Er schloss sich in Berlin der Bekennenden Kirche an. Im Jahr 1936 war er mitbeteiligt an einer nichtöffentlichen Denkschrift der Kirchenopposition an Hitler und geriet in Verdacht, diese an die Auslandspresse weitergereicht zu haben. Er wurde verhaftet uns ins KZ Sachsenhausen eingeliefert, wo ihn die SS am 19. Februar 1937 ermordete. Schon bald galt er als „erster Märtyrer der Bekennenden Kirche“.

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Der lange Schatten der Täter

Portrait der Autorin Alexandra Senfft

Lesung und Diskussion mit der Autorin Alexandra Senfft

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, um 19 Uhr liest Alexandra Senfft im Volksbad Buckau (Karl-Schmidt-Straße 56) aus ihrem Buch „Der lange Schatten der Täter“. Das Schweigen der Täter, unbearbeitete NS-Verbrechen und Traumatisierungen durch den Zweiten Weltkrieg wirken bis heute nach. Still prägen sie als „vererbtes“ Leid das Leben vieler, wirken sich auf Biografien und Beziehungen aus, beeinflussen die Politik. Alexandra Senfft verdeutlicht, wie das Schweigen zur Last wird. Ihr Buch stellt unbequeme Fragen: Weshalb wurden Täter in Opfer verkehrt, welche Rollen spielen Schuld und Scham, gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Sensibel und klug zeigt dieses Buch Wege, sich mit dem Erbe auseinanderzusetzen – und macht das Erinnern zum gegenwärtigen Auftrag für die Zukunft.

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Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ im Oktober 2019 in Magdeburg

Plakat zur Ausstellun Einige waren Nachbarn in Magdeburgn

Am Dienstag, den 8. Oktober 2019, wird um 16 Uhr im Landtag von Sachsen-Anhalt (Domplatz 6-9, Magdeburg) die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ eröffnet. Die bisher nur in den USA gezeigte Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum wird im Jahr 2019 erstmals in Deutschland präsentiert. Gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ bringt Miteinander e.V.  die Ausstellung vom 8. bis 30. Oktober nach Magdeburg.

Die Ausstellung kann innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landtags montags bis freitags 8-18 Uhr besichtigt werden. Öffentliche Führungen werden am 10., 17., 18., 24. und 30. Oktober jeweils um 16:30 Uhr angeboten.

Flyer zur Ausstellung Einige waren Nachbarn in Magdeburg

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