my_responsibility (2017-2019)

Für ein diskriminierungsfreies demokratisches Lernumfeld

Diskriminierung aufgrund sozialer und rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, des Geschlechts, der sexuellen Identität, des Lebensalters oder Beeinträchtigung sowie Mehrfachdiskriminierungen sind sowohl im Arbeitsumfeld als auch in der Gesamtgesellschaft nicht nur individuell, sondern auch strukturell bedingt. Deshalb wirkte das Modellprojekt auf das die Auszubildenden umgebende System in berufsbildenden Einrichtungen und in deren Arbeitswelt ein. Als stützende Voraussetzung für die Entwicklung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen braucht es einen bedarfs- und beteiligungsorientierten Entwicklungsprozess hin zu einer diskriminierungsfreien, demokratischen Schule. Durch systemische Beratung, prozessorientierte Begleitung sowie bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung wurden alle Beteiligten des Lernorts Schule und im Berufsleben miteinbezogen. Ziel des Modellprojekts „my_responsibility. Für ein diskriminierungsfreies demokratisches Lernumfeld“ war der Aufbau einer unabhängigen Fach- und Coachingstelle.

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RausWege (2017-2019)

Deradikalisierung und Prävention in der Resozialisierung

Das Modellprojekt „RausWege. Deradikalisierung und Prävention in der Resozialisierung“ qualifizierte und unterstützte bestehende Regelstrukturen der freien Straffälligenhilfe sowie des Sozialen Dienstes der Justiz in Sachsen-Anhalt in ihrer Arbeit, um sowohl präventive als auch intervenierende Maßnahmen im Umgang mit der Radikalisierung für die Zielgruppe des politischen Rechtsextremismus innerhalb und außerhalb des Justizvollzugs zu entwickeln und umzusetzen, insbesondere in der kritischen Zeit nach der Haftentlassung. Die Projektarbeit setzte Impulse, gelingende Resozialisierung als Ziel und Aufgabe aller Akteurinnen und Akteure der freien Straffälligenhilfe und des Sozialen Dienstes der Justiz auch in Bezug auf Prävention und Deradikalisierung zu unterstützen.

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Frei(T)Räume Erleben (2015-2019)

Wege in einen demokratischen Alltag

Das Modellprojekt „Frei(T)Räume Erleben. Wege in einen demokratischen Alltag“ entwickelte und erprobte an der Schnittstelle zwischen (Jugend)Haftanstalt(en) und belasteten Sozialräumen in Sachsen-Anhalt neue pädagogische Interventionsformate, die auf unterschiedlichen Ebenen Einfluss auf rechtsextreme Radikalisierungsprozesse nehmen, diese unterbrechen und im günstigsten Fall unterbinden.

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„Lernende Gesellschaft“ (2015-2018)

Aushandlungsprozesse als Instrument demokratischer Gemeinwesensentwicklung stärken und Antworten auf rassistische Diskurse finden

„Lernende Gesellschaft“ unterstützte Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Schulsozial- und Bildungsarbeit durch bedarfsgerechte Fortbildungen und fallbezogene Coachings für ein weltoffenes demokratisches Gemeinwesen. Partizipation war dabei eines der Schlüsselwörter zum Demokratie-Lernen. Soziale Trainings in der Jugendhaftanstalt ergänzten den Ansatz mit dem Ziel, Kompetenzen zu vermitteln, die zu einem demokratischen Handeln befähigen.

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Rollenwechsel (2011-2014)

Geschlechterreflektierende Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen

Exemplarisch konzipierte RollenWechsel mit der Zielgruppe rechtsaffine und rechtsextrem orientierte Jugendliche längere Projekte, die sowohl die geschlechtsspezifische Sozialisation als auch die Identität(ssuche) von Jugendlichen kritisch einbeziehen, sich mit rechten und demokratiefeindlichen Einstellungen und Verhaltensweisen auseinandersetzen sowie den Sozialraum der Teilnehmenden berücksichtigen. Diese Projekte wurden insbesondere im (außer)schulischen Bereich einer Sekundar- und einer Förderschule, in einer Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie in einer Jugendhaftanstalt erprobt und weiterentwickelt.

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Geschichten(n) würde(n) leben – Zivilcourage und Menschenrechte in Sachsen-Anhalt (2011-2014)

Die Menschenrechte als Chance nutzen

Im Mittelpunkt des Projektes steht die intensive Beschäftigung von Jugendlichen mit Geschichte(n) und dem Wirken von Menschenrechtsverteidiger_innen im lokalen Nahraum. Über theaterpädagogische und künstlerische Methoden soll eine Diskussion über geschichtliche Ereignisse, Menschenrechte und Zivilcourage in ausgewählten ländlichen Gebieten in Sachsen-Anhalt angeregt und nachhaltige Denkanstöße gegeben werden.

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FRATT – Fighting Racism through Theatre (2011-2012)

Im Frühling 2011 startete das internationale Projekt „FRATT – Fighting Racism through Theatre” im Rahmen des Programms der Europäischen Union „Fundamental rights and citizenship.“

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Giolli Cooperativa Sociale (Italien), Pa’tothom (Spanien) und En’tract (Frankreich) wird das Medium Theater genutzt, um Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Dabei werden vorrangig interaktive und dialogische Theateransätze genutzt, die zu einer kritischen Reflexion von Realität einladen.

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Horizont 21 (2009-2012)

Demokratie leben und lernen in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Horizont 21 möchte an ausgewählten Orten und Bildungseinrichtungen im Altmarkkreis Salzwedel und im Jerichower Land eine demokratische Lern-, Arbeits- und Lebenskultur stärken. Besondere Zielgruppe sind Jugendliche am Übergang von Schule zu Beruf. Gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren initiiert das Projekt Prozesse der Partizipation und ermöglicht Erfahrungen mit Vielfalt und Interkulturalität. Von einer gelebten Demokratie, von Mitbestimmungsrechten und einer gegenseitigen Anerkennungsstruktur sollen im Ergebnis sowohl die Schüler/innen bzw. Auszubildenden als auch das Einrichtungspersonal profitieren. Wir sind davon überzeugt, dass dies zu einer nachhaltigen Prävention gegen Rechtsextremismus beiträgt.

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Lokale Servicestelle „SCHULE OHNE RASSISMUS – SCHULE MIT COURAGE“ bei Miteinander e.V. (2008 – 2010)

Im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen Schüler/innen durch die Selbstverpflichtung zu antirassistischen Grundsätzen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Die Positionierung für ein tolerantes Miteinander und gegen menschenverachtende Einstellungen sollen damit nachhaltig im Schulalltag verankert und durch selbstorganisierte Projektarbeit regelmäßig bekräftigt werden. Die Initiierung und Gestaltung des Projektes liegt in den Händen engagierter Schüler/innen, in der Regel unterstützt von Lehrer/innen, Eltern und Schulsozialarbeiter/innen.

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Bühne frei für Respekt! (2007-2010)

Ein Modellprojekt zur Arbeit mit rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen

Wie geht man in der pädagogischen Arbeit sinnvoll und zielführend mit rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen um? Welche Methoden und Ansätze bewähren sich in der Praxis? Wie motivieren wir z.B. Jugendliche zu mehr Zivilcourage, wenn es für sie ganz in Ordnung ist, dass da gerade ein anderer angepöbelt oder zusammengeschlagen wird? Auf diese Fragen will das Projekt „Bühne frei für Respekt!“ Antworten finden.

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