Wir sagen Danke!

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat am Dienstag in ihrem Entwurf für den Haushalt 2019 die weitere Förderung der Arbeit für die Demokratie bestätigt. Das ist ein gutes Signal – auch als Antwort auf die beständigen Angriffe von rechtspopulistischen Akteuren auf eine kritische Zivilgesellschaft. Währenddessen hat die AfD ihre nächste Große Anfrage zu unserer Arbeit auf den Weg gebracht und damit ihre Diffamierungskampagne nicht nur gegen Miteinander e.V., sondern gegen all jene, die für eine demokratische Kultur streiten, bekräftigt. Um so dankbarer sind wir für die unzähligen Soldaritätsbekundungen und Unterstützungserklärungen, die uns in den letzten Wochen aus Politik und Zivilgesellschaft erreicht haben. Wir haben Spenden erhalten und neue Mitglieder für den Verein gewonnen. Wir wurden in unserer Arbeit bestärkt und ermutigt.

Dafür sagen wir herzlich Danke. Ihr alle motiviert uns, unser Engagement für eine offene und liberale Gesellschaft fortzusetzen.

Veranstaltung: „Die Psychologie des Hasses“

Fortbildung zur Psychologie von Hate Speech

In der Debatte um Hass und Hate Speech im Internet geht es meist um die Frage, wie man dem strategisch und politisch begegnen kann und wie eine Gegenrede aussehen sollte. In dieser Fortbildung wollen wir beim Thema Hate Speech einen Perspektivwechsel vornehmen: Wie kommen Menschen dazu, Hate Speech zu äußern und andere Menschen in der Onlinekommunikation zu hassen? Welche psychologischen Prozesse wirken dort, und wie werden diese durch die Gegebenheiten des Internets verstärkt? Daraus wollen wir Schlussfolgerungen ziehen für unser Verhalten im Internet, für das Setzen eigener Inhalte sowie für den Umgang mit Hass und Hetze im Netz.

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Das Ziel ist, unsere Arbeit zu beenden

Erklärung des Miteinander e.V. zur Kampagne der AfD gegen Demokratieprojekte

Unser Verein ist Teil eines Netzwerks freier Träger, gefördert durch die Bundes- und Landesprogramme für Demokratie und Weltoffenheit. Mit diesen Programmen reagierte die Bundesregierung vor knapp zwanzig Jahren auf die Welle rechter Gewalt nach der deutschen Wiedervereinigung. Nach zahlreichen Todesopfern, Pogromen, Bomben- und Brandanschlägen sowie Stimm- und Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien forderte Bundeskanzler Schröder im Sommer 2000 einen „Aufstand der Anständigen, wegschauen ist nicht mehr erlaubt“. Damit hatte die damalige Bundesregierung die Souveränität, Rechtsextremismus, rechte Gewalt und Diskriminierungen als gesellschaftliche Probleme einzugestehen. Ein wichtiger Schritt, auch als Signal an Betroffene rechte Gewalt, dem bisher alle Bundes- und Landesregierungen danach weiter gefolgt sind. Nach der Aufdeckung der Verbrechen des sogenannten NSU wurde dieser Ansatz erneut bekräftigt, verbunden mit der Forderung nach einem „Aufstand der Zuständigen“.

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Fachtag zur politischen Bildungsarbeit

Für Mittwoch, den 18. Juli 2018, laden Miteinander e.V. und das Verstärker-Netzwerk Aktivierende Bildungsarbeit zu einem Fachtag in das Kunsthaus Salzwedel ein. Unter dem Titel „Warum habe ich eigentlich nicht die richtige Zielgruppe für meine Angebote?“ wollen wir über Herausforderungen der politischen Bildungsarbeit mit bildungsfernen Jugendlichen im Rahmen von Jugend- und Sozialarbeit diskutieren.

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Stellungnahme zur Kritik der CDU

Der Verein Miteinander e.V. hatte in seiner Bildungs- und Beratungsarbeit zu keinem Zeitpunkt die Absicht, die CDU in die Nähe von Rechtsextremisten zu rücken. Miteinander e.V. ist ein pluraler Verein, in seinen Themensetzungen und in den Zugängen. Miteinander e.V. schätzt das Engagement christlicher Demokraten für ein weltoffenes Sachsen-Anhalt, wir kooperieren und arbeiten auf verschiedenen Ebenen zusammen. Die Stärkung von Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit sowie die Prävention von Rassismus, Diskriminierung und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind wichtige Ziele der Landesregierung und auch des Vereins Miteinander. Dazu zählt auch Geschlechtergerechtigkeit in Sachsen-Anhalt.

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Umfassender Einblick in unsere Arbeit für Demokratie

Landesregierung legt Antwort auf Große Anfrage zu Miteinander e.V. vor

Anfragen gehören zu den parlamentarischen Rechten von Fraktionen in Landtagen und im Bundestag. Die AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt hatte im Dezember 2017 eine Große Anfrage zu unserem Verein gestellt. Sie versucht damit – auch mittels Tonlage und Unterstellungen – Miteinander e.V. zu diskreditieren. Nun liegt die 100 Seiten starke  Antwort der Landesregierung vor.

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Neue Akteure – Alte Strukturen

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus zieht Bilanz für 2017

Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Verfassungsschutzberichtes des Landes Sachsen-Anhalt hat heute die Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. den ersten Teil ihrer Bilanz zur Entwicklung der extremen Rechten im Jahr 2017 vorgelegt. Darin gibt sie einen Überblick zu den Akteuren der extremen Rechten und ihrer Vernetzung.  Im Fokus des letzten Jahres standen die Aktivitäten der „Identitären Bewegung“ und ihre Verbindungen zur AfD und zur „Neuen Rechten“.

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Gegen ein Klima der Angst und Denunziation

Bündnis von Akteur*innen aus Kultur, Gewerkschaft, Jugendhilfe, Wohlfahrt und Kirche weist die diffamierenden Angriffe auf die pluralistische Zivilgesellschaft zurück

Viele Menschen engagieren sich bei zivilgesellschaftlichen Trägern, in Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Parteien und lokalen Initiativen für eine demokratische Alltagskultur. Dieses Engagement  wird derzeit insbesondere durch rechtspopulistische Akteure diffamiert und in Frage gestellt.

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miteinanderthema #5 erschienen: Kulturkampf von rechts

Die AfD führt einen Kulturkampf gegen die liberale Gesellschaft und ihre Diversität. Für diesen Kulturkampf nutzt die AfD bewusst die Spiel- und Resonanzräume einer offenen Gesellschaft. Im Sinne einer rechten Normalisierungsstrategie versucht die Partei, demokratische Akteure zu vereinnahmen und ihnen ihre öffentlichen Inszenierungen aufzuzwingen. Dieses Themenheft soll dazu beitragen, die politische Kommunikationsstrategie der AfD und ihre Botschaften zu verstehen, einzuordnen und zu widersprechen.  Gezeigt wird, dass die AfD unabhängig von dem jeweiligen Thema, welches sie aufgreift, polarisiert, provoziert und den Diskurs nach rechts verschieben will.

1712 miteinanderthema#5 – Kulturkampf von rechts

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