Actionbound zum Tag der Zivilcourage

Titelbild Actionbound ZivilcourageZur bundesweiten Aktionswoche für Zivilcourage veröffentlicht die Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg einen Actionbound zum Thema „Zivilcourage in Magdeburg“.

Mithilfe der App „Actionbound“ können Menschen jetzt selbständig in einer Stadtralley Wissenswertes zu Zivilcourage in Geschichte und Gegenwart in Magdeburg erkunden. Auf einem Weg über ca. 4,5 km erfahren die Nutzer*innen, was Zivilcourage ist und welche Hürden man überwinden muss, um zivilcouragiert einzugreifen. Dazu gibt es Tipps und Hinweise.

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Studie des American Jewish Committee zu Verschwörungsmythen

Das American Jewish Committee Berlin hat heute eine Studie zu antisemitischen Verschwörungsmythen herausgegeben. Die Studie beleuchtet am Beispiel der QAnon-Bewegung Funktion und Wirkungsweise von Verschwörungserzählungen, die in der Corona-Pandemie auch in Deutschland immer mehr Anhänger*innen finden. Unter dem Titel „Einordnen und Grenzen erkennen“ ist Anne Mehrer, Mitarbeiterin unserer Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus sowie des Bundesverbandes Mobile Beratung, in der Publikation mit Hinweisen zur Auseinandersetzung mit Verschwörungsmythen vertreten.

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Das rechte Wohl des Kindes

Titelblatt des Flyers zur Fachtagung "Das rechte Wohl des Kindes"Fachtag der Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.

Ein Kind trägt in der Grundschule ein T-Shirt mit der Aufschrift „Kleiner Germane“. Ein Vater organisiert rechte Liederabende und engagiert sich in der Elternvertretung. Ein Mädchen erzählt der Schulsozialarbeiterin von ihrem Ferienaufenthalt im Zeltlager des „Sturmvogels“. Angesichts dieser Beispiele sind pädagogische Fachkräfte mit vielfältigen Fragen konfrontiert: Istdie Familie tatsächlich rechtsextrem? Ist das Privatsache? Wie kann ich den Eltern Grenzen aufzeigen und gleichzeitig die Beziehung zu den Kindern aufrechterhalten? Wie ist es um das Wohl des Kindes bestellt? Wie können wir im Kollegium mit dem Thema Rechtsextremismus umgehen? Wie kann ich Einrichtungen im demokratischen Wirken stärken? Der Fachtag am 14. Oktober 2021 unterstützt pädagogische Fachkräfte darin, einen handlungssicheren Umgang mit diesen Fragen zu finden. Die Vorträge und Workshops informieren und sensibilisieren zu Besonderheiten des Aufwachsens in extrem rechten Elternhäusern im Spannungsfeld zwischen Kindeswohl und Elternrecht.

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Die Zusammenhänge von Lebenswelt und rechter Radikalisierung

Ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte

Der rechtsterroristische Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019, in dessen Verlauf zwei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt wurden, hat Menschen in Halle und weit darüber hinaus fassungslos zurückgelassen. Sicherheitsbehörden, Politiker*innen und die Stadtgesellschaft in Halle beschäftigt seither die Frage: Wie konnte es dazu kommen? Spätestens seit das Tatvideo nach dem Anschlag auch in Klassenchats und Whatsapp-Gruppen von Jugendlichen geteilt wurde, stehen Pädagog*innen vor der Herausforderung, sich in Schule und Bildungseinrichtungen mit dem Attentat und seinen ideologischen Hintergründen auseinanderzusetzen. Diesen Herausforderungen wollen wir uns in einer eintägigen Fortbildung am 31. August 2021 widmen.

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Aktivierende Erinnerung | Activating Remembrance

Tafel im Gedenken an die Deportationen in Magdeburg„Historische Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement. Ein Werkstattgespräch“

Unter diesem Titel veranstalten wir am 8. Juli 2021 eine Konferenz im Rahmen von MemAct!. Die Arbeitstagung diskutiert Grenzen und Möglichkeiten der historischen Bildung für die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Vor dem Hintergrund rechter Diskurserfolge werden aktuelle Herausforderungen für die Gedenkarbeit erörtert. Das Werkstattgespräch bietet Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Reflexion der eigenen Praxis. – English version below.

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Rechte Gewalt und Propaganda in Seehausen

Seit mehreren Wochen sehen sich Klimaaktivist*innen, die im sachsen-anhaltischen Seehausen gegen den Weiterbau der A14 protestieren massiven Anfeindungen, Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. Zuletzt wurden zwei Personen am Freitagabend durch Schüsse aus einer Paintball-Waffe verletzt. Seitdem kursiert in den Sozialen Medien, ein – von einem augenscheinlichen Mittäter aufgenommenes – Video. Es zeigt, wie ein Mann in der Kluft des „Ku Klux Klan“ am Bahnhof Seehausen mit einer Waffe auf mehrere junge Menschen schießt, die er dem Kulturbahnhof und damit den Klimaaktivist*innen zuordnet.

Unser neuester Blogbeitrag widmet sich der Bedeutung dieser Bilder.

Antaios unter Beobachtung des Verfassungsschutz‘

Am Dienstag wurde bekannt, dass der Bundesverfassungsschutz nach dem neurechten „Institut für Staatspolitik“ nun auch den angeschlossenen Verlag Antaios ins Visier nimmt. Der Verlag aus dem sachsen-anhaltischen Schnellroda ist seit vielen Jahren Stichwortgeber der extremen Rechten und Verstärker ihrer Diskurse in die Öffentlichkeit.

In unserem neuesten Blogbeitrag gehen wir auf Inhalte und Bedeutung des Verlages für die extreme Rechte ein.

Tag der Erinnerung an Alberto Adriano und alle Opfer rechter Gewalt am 11. Juni 2021

Plakat zum Tag der Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt am 11. Juni 2021Pressemitteilung des Multikulturellen Zentrums Dessau:
Gedenkaktionen in Dessau, Halberstadt, Halle und Magdeburg | Online- und Radioformate

Wie jedes Jahr wird am 11. Juni in Dessau an den Gedenkorten für Alberto Adriano und Hans-Joachim Sbrzesny öffentlich gedacht, auf Einladung des Multikulturellen Zentrums und der Vorbereitungsgruppe zum Tag der Erinnerung. Dazu sind um 14 Uhr an der Stele im Stadtpark und um 15 Uhr an der Parkbank am Hauptbahnhof zivilgesellschaftliche Akteur*innen, engagierte Bürger*innen und Vertreter*innen politischer Parteien oder Institutionen sowie die allgemeine Öffentlichkeit eingeladen. Vor Ort sein werden auch Vertreter*innen der Strukturen der Mobilen Opferberatung in Sachsen-Anhalt in Trägerschaft von Miteinander e.V., des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt, der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, des Alternativen Jugendzentrums Dessau und andere, sowie Vertreter*innen der demokratischen Parteien in Land und Kommune und der Stadt Dessau-Roßlau, darunter Oberbürgermeister Kuras. Es gelten die etablierten Hygieneregeln.

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Miteinander e.V. ruft zur Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft auf

Nach dem erneuten Einzug der AfD hat Miteinander e.V. vor der Verstetigung eines zweistelligen rechtsextremen Wählerpotentials gewarnt: „Auch wenn die Mobilisierungsfähigkeit der AfD an ihre Grenzen gestoßen ist“, so Pascal Begrich, Geschäftsführer des Vereins in Magdeburg, „konnte die völkisch-nationalistische Partei mehr als 20 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt für sich gewinnen. Und das nicht trotz sondern wegen ihrer Radikalisierung in den zurückliegenden fünf Jahren. Offenbar ist die AfD zum Sprachrohr all jener geworden, die der Demokratie distanziert bis feindlich gegenüber stehen sowie autoritäre und diskriminierende Gesellschaftsentwürfe vertreten.“

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Ostdeutschland und der Rechtsextremismus

Und täglich grüßt die Ostdeutschland-Debatte. Unter diesem Titel haben wir den jüngsten Blog-Beitrag unseres Kollegen David Begrich von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus veröffentlicht. Anlass sind die Äußerungen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marcus Wanderwitz, zur „Diktatur-Sozialisation“ der Ostdeutschen.

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