„Erkenne die Wahrheit und löse dich aus der Manipulation“

„Querdenken“ war als soziale Bewegung in den Sommer- und Herbstmonaten 2021 nahezu zum Erliegen gekommen.  Die aktuelle  Situation im Verlauf  der 4. Welle der Corona-Pandemie führt jedoch zu einer erneuten und verschärften Polarisierung der öffentlichen Debatte um staatliche Gegenmaßnahmen und deren Auswirkungen. Zugleich trägt sie zur verstärkten Mobilisierung für die Proteste von „Querdenken“ und Impfgegner*innen bei. So hatten sich in den letzten Tagen an verschiedenen Orten Hunderte von – teils erheblich aggressiven – „Querdenker*innen“ versammelt. Unser neuester Blogbeitrag widmet sich der aktuellen gesellschaftliche Polarisierung und der Radikalisierung von „Querdenken“.

Wir suchen Verstärkung in Salzwedel

In unserer Mobilen Opferberatung ist ab 1. Januar 2022 eine Stelle als Berater*in in der Anlaufstelle Salzwedel zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (30 Stunden/
Woche). Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L EG 10. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (ohne Foto) per E-Mail bis zum 6. Dezember 2021 ausschließlich per E-Mail an: bewerbung@miteinander-ev.de. Bewerbungsgespräche sind in der Woche vom 13. bis 17.12.2021 vorgesehen.

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Wir suchen Verstärkung in Magdeburg

Miteinander e.V. sucht für seine „Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg“ eine*n Referent*in. Vorbehaltlich einer Förderung ist ab dem 01.01.2022 eine Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden zu besetzen. Der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L EG 10. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Eine Weiterbeschäftigung bis mindestens 31.12.2024 wird angestrebt. Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 26.11.2021 ausschließlich per E-Mail an: bewerbung@miteinander-ev.de.

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Verdrängung und Präsenz

Unser jüngster Blogbeitrag über rechte Verlage auf der Buchmesse

Anhand der Ereignisse und Debatten um die Buchmessen seit 2017 lässt sich verfolgen, wie neurechte Akteur*innen alle Register ziehen, um von der exemplarischen Öffentlichkeit der Messen zu profitieren. Ob ihre Gegner*innen gezielt ihre Anwesenheit thematisieren oder ob auf die gezielte De-Thematisierung rechter Verlage gesetzt: Sowohl Protest und Provokation als auch Normalisierung: Rechte Akteure wissen die Buchmessen als Bühne zu nutzen und öffentlich Wirkung zu erzielen.

Kann also, wer ein Interesse daran hat, die Reichweite rechter Diskursinterventionen zu begrenzen, nichts tun, wovon die extreme Rechte am Ende nicht profitiert? Dieser Frage aus Perspektive der Messe und Verlage widmet sich unser jüngster Blogbeitrag.

Frauen*hass und rechter Terror

Fortbildung zum Feindbild Feminismus

Zusammen mit dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und  Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH), dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und dem  Mobilen Beratungsprojekt in Anhalt GegenPart bieten wir am 24. November 2021 eine Fortbildung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Mädchen*- und Jungen*arbeit, Schulsozialarbeit, Beratungsarbeit sowie an Gleichstellungsbeauftragte in Dessau-Roßlau an. Weitere Informationen und die Einladung finden Sie hier.

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Demokratie–Schützen.Jetzt!

Kampagne Demokratie-schützen.jetztDemokratieschutz und Handeln gegen Rechtsextremismus gehören in den Koalitionsvertrag!

In einem eindringlichen Appell richtet sich die Amadeu Antonio Stiftung gemeinsam mit mehr als 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen – darunter auch Miteinander e.V. – an SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und fordert, 20 dringende Maßnahmen zum Schutz der Demokratie in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Mit einem Aktionstag im Berliner Regierungsviertel stellte die Stiftung ihre Forderungen am Dienstag vor.

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Policy Paper zur Bundestagswahl: Kein Grund zur Entwarnung – Zivilgesellschaft bleibt gefordert

Titelblatt des BMB-Policy-Papers zur Bundestagswahl

Pressemitteilung unseres Bundesverband Mobile Beratung

Rechte und rechtsoffene Parteien mussten bei der Bundestagswahl Verluste einfahren. Grund zur Entwarnung ist das jedoch nicht, schreibt der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) in einem neuen Policy Paper. Im Gegenteil: Die demokratische Zivilgesellschaft wird auch in den nächsten vier Jahren stark gefordert sein.

Das Papier beruht auf den Analysen von Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in allen 16 Bundesländern. Sie zeigen: Die AfD kann vielerorts auf ein stabiles Stammwähler*innen-Potenzial zurückgreifen – nicht nur im Osten. Sie wird ihren Funktionärsapparat ausbauen und sich weiter professionalisieren können. Und sie könnte Gelder aus dem Bundeshaushalt erhalten, um die ihr nahestehende „Desiderius-Erasmus-Stiftung“ zu finanzieren – voraussichtlich in Millionenhöhe.

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Zweiter Jahrestag des rechten Terroranschlags in Halle

Titelblatt zur Ausstellung im Gedenken an den Anschlag von HalleUnsere Mobile Opferberatung und das Bündnis Halle gegen Rechts zeigen Ausstellung von Talya Feldman

Talya Feldmans audiovisuelle Installation „The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts“ beleuchtet die Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland von 1979 bis heute anhand von Sprachaufnahmen von Überlebenden, Familien der Opfer und Initiativen aus 18 Städten. Die Stimmen in der Ausstellung erschüttern, stellen Zusammenhänge her, klagen an, fordern Gerechtigkeit und Konsequenzen. Zugleich sind sie ermutigende und beeindruckende Zeugnisse für unermüdlichen Widerstand und gelebte Solidarität gegen eine politische Instrumentalisierung von Trauer und Erinnerung. Im Rahmen des Gedenkens an den zweiten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags am 9. Oktober 2019 in Halle (Saale) kann sie für zwei Wochen in Halle (Saale) besucht werden.

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Vom Protest zum Widerstand

Das gewalttätige Potential der „Querdenken“-Bewegung

Unter dem Zutun rechtsextremer Aktivist*innen und Publikationen haben Rhetorik und Inhalt bei „Querdenken“ eine Zuspitzung erfahren: Die Bewegung wähnt sich inzwischen in einem Widerstandskampf und erachtet ihre – immer wieder auch gewalttätigen – Proteste als legitime Notwehr gegen eine vermeintliche „Corona-Diktatur“. Die anhaltende Radikalisierung von „Querdenken“ und ihrem Umfeld steht dabei in einem direkten Zusammenhang mit dem Ausbleiben eines Erfolgs.

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Hoyerswerda 1991: Urszenen rechter Gewalt in Ostdeutschland

Vom 17. Bis 23. September 1991 belagerten Anwohner*innen und Neonazis die Wohnblocks ehemaliger DDR-Vertragsarbeiter*innen und Asylbewerber*innen in Hoyerswerda. Die Woche rassistischer Angriffe endete mit der Evakuierung der Migrant*innen aus der Stadt. Die damaligen Ereignisse wirken bis heute nach.

Lesen Sie hier unseren neuen Blogbeittrag.