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20.02.2012

Hintergründe

Neonazismus und Demokratiefeindlichkeit in Sachsen-Anhalt

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. veröffentlicht ihre gesammelten Analysepapiere seit 2008 und liefert darin auch eine Einschätzung zum Phänomen "NSU".

Im November 2011 rief das Bekanntwerden der Mordserie des so genannten Nationalsozialistischen Untergrunds Erstaunen und Bestürzung hervor. Es folgte eine breit geführte öffentliche Debatte über den „Terror von Rechts“. Geradezu reflexartig kreiste die mediale Auseinandersetzung zum Fall „NSU“ um die Themen Sicherheitspolitik, NPD-Verbot und die individuelle Motivation der drei mutmaßlichen Haupttäter_innen. Der Schlüssel zum Verständnis des rechten Terrors liegt aber in der Betrachtung von demokratiefeindlichen Einstellungen in der Gesellschaft ebenso wie in der Analyse der sozialen und politischen Praxis neonazistischer Szenen. So hat die „Attraktivität“ neonazistischer Lebenswelten mit ihren scheinbar plausiblen Deutungs- und Politikangeboten nicht nachgelassen. Dabei gewinnen rechte Jugendkulturen für den Alltag junger Menschen an Bedeutung.

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus analysiert seit Jahren die Entwicklungen im Rechtsextremismus und liefert der Öffentlichkeit Fakten und Hintergründe zu Neonazismus und Demokratiefeindlichkeit. Erstmals werden im vorliegenden Sammelband 14 ausgewählte und kommentierte Schriften der Arbeitsstelle Rechtsextremismus versammelt, die im Rahmen der Arbeit als „AREX-Hintergrundpapiere“ erschienen sind. Der Sammelband liefert damit in kompakter Form eine wichtige Grundlage zum Verständnis von Demokratiefeindlichkeit und Neonazismus in Sachsen-Anhalt.

Der Sammelband kann zu einer Schutzgebühr von 3 Euro bei uns bestellt werden.

Erstellung und Druck des Bandes wurden gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“.

Miteinander e.V.

Der gemeinnützige Verein Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus ein. Wir arbeiten gegen Rassismus, Antisemitismus und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt führen. Ein besonderes Anliegen ist uns die Stärkung demokratischer Akteur/innen der Zivilgesellschaft und nicht-rechter Jugendlicher sowie die Unterstützung von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

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