Rechtsextreme Haltungen und Vorfälle stellen pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe immer wieder vor die Frage, wie ein angemessener pädagogischer Umgang damit aussehen kann. Was ist bei rechtsextremen Vorfällen zu beachten? Wie können sich Einrichtungen präventiv gut aufgestellt? Und welche Haltung braucht die Kinder- und Jugendhilfe?
Nachdem wir bereits einen Handlungsleitfaden zum Umgang mit Rechtsextremismus an Schulen veröffentlicht haben, möchten wir Euch und Ihnen heute unseren neuen Handlungsleitfaden für die Kinder- und Jugendhilfe vorstellen.
Der Leitfaden bietet eine strukturierte Orientierung für den Umgang mit rechtsextremen Vorfällen. Er zeigt Schritt für Schritt auf, wie eine unmittelbare Reaktion aussehen kann, und gibt Anregungen für weiterführende Maßnahmen. Darüber hinaus vermittelt er fachliche Hintergründe zum demokratischen Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe sowie Impulse für eine wirksame Präventionsarbeit.
Den Handlungsleitfaden finden Sie auf unserer Website zum Download.
Erarbeitung, Gestaltung und Druck des Leitfadens erfolgten im Rahmen der Institutionellen Förderung von Miteinander e.V. durch das Land Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus (KER). KER wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das BMBFSFJ und das Land Sachsen-Anhalt gefördert. Wir danken dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. für die fachliche Beratung.
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

