Seit zwei Jahren diskutieren die Teams der Mobilen Beratung bundesweit über stärker werdende rechtsextreme Jugendszenen, Herausforderungen für Schule und Jugendhilfe und Konsequenzen für die Beratungsarbeit vor Ort. In 2025 wurde über radikalisierte Jugendliche auch öffentlich diskutiert, etwa im Bundestag oder in den Medien.
Das vorliegende Policy Paper unseres Bundesverbands Mobile Beratung fasst diese Beobachtungen zusammen, benennt aktuelle Herausforderungen und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung ab. Fachkräfte in Schule und Jugendhilfe zeigen sich zunehmend überfordert, vermissen Hilfe und Rückendeckung durch Politik und Verwaltung und beklagen fehlende oder gekürzte finanzielle Mittel für politische Bildungsangebote. Hier knüpfen die Empfehlungen für Politik und Verwaltung im Policy Paper an.
Damit will der Verband frühzeitig auf strukturelle Bedarfe hinweisen und dazu beizutragen, dass staatliche und kommunale Akteur*innen den Entwicklungen wirksam begegnen können.
