Auf den Film gebracht: 20 Jahre Arbeit für Demokratie

20 Jahre Miteinander e.V. – das sind 20 Jahre Engagement und Kompetenz für eine offene Gesellschaft. Wir haben unser Vereinsjubiläum zum Anlass genommen, um mit einem kleinen Imagefilm unsere breit gefächerte Arbeit für Demokratie vorzustellen. Vielen Dank an das Team von 123COMICS für die Realisierung.

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Die Erstellung des Films wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, die Landeshauptstadt Magdeburg und die Amadeu Antonio Stiftung.

Betroffene und Engagierte brauchen Unterstützung

Der Bundesverband Mobile Beratung e.V. – deren Gründungsmitglied wir sind – hat gestern anlässlich der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2018 eine Pressemitteilung zur Notwendigkeit einer strukturellen Förderung der Arbeit gegen Rechtsextremismus veröffentlicht:

Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen

In Berlin hat heute der Bundesinnenminister den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2018 vorgestellt. Seehofer wertet den Mord an Walter Lübcke in diesem Zusammenhang als „Alarmsignal für die demokratische Grundordnung“. Immer wieder ist von einer „neuen Qualität der Gewalt“ zu lesen. Betroffene rechter Gewalt, Geflüchtete, Menschen die auf „Feindeslisten“ stehen und häufig erst viel zu spät davon in Kenntnis gesetzt werden sowie engagierte Akteure aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung sehen sich aber bereits seit vielen Jahren solchen Gefahren ausgesetzt. Die Morde des NSU und nicht zuletzt die über 190 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 sprechen eine deutliche Sprache. Auch die erneuten Drohungen gegen die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und den Altenaer Bürgermeister Andreas Hollstein oder die Serie von Angriffen auf Engagierte in Berlin-Neukölln machen die Notwendigkeit zum Handeln immer wieder deutlich.

Die über 40 im Bundesverband Mobile Beratung zusammengeschlossenen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus fordern, die Unterstützung von Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung stärker in den Fokus der Debatte zu rücken. Rechte Bedrohungen gehören für Menschen, die sich vor Ort für eine demokratische Kultur einsetzen, schon lange zum Alltag und müssen endlich ernst genommen werden. „Dafür braucht es keine Forderungen nach zentralen Beratungsstellen – denn die gibt es seit 20 Jahren. Diese bestehenden Teams und ihre Dachverbände müssen weiter und umfassender unterstützt werden!“, so Heiko Klare, Sprecher des Bundesverbands Mobile Beratung.

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20 Jahre Engagement für eine offene und demokratische Gesellschaft

Mit einem Festakt am heutigen Donnerstag feiert Miteinander e.V. sein 20jähriges Vereinsjubiläum: „20 Jahre Miteinander e.V. – das sind 20 Jahre Engagement und Kompetenz für eine offene Gesellschaft.“, sagte Geschäftsführer Pascal Begrich. „Seit seiner Gründung 1999 steht der Verein all jenen zur Seite, die sich für die Demokratie in Sachsen-Anhalt stark machen und sich dem Rechtsextremismus entgegenstellen. Das wollen wir heute feiern. Zugleich sagen wir Danke für die Begleitung, Unterstützung und Förderung unserer Arbeit.“

Begrich ergänzte: „Wir feiern heute 20 Jahre Information, Bildung und Beratung im Themenfeld Rechtsextremismus. Dabei wollen wir nicht vergessen: Die Stärkung der Demokratie bleibt eine Daueraufgabe. Angesichts rechtspopulistischer Erfolge ist das gemeinsame Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wichtiger denn je. Wir bedanken uns bei allen, die sich tagtäglich für eine offene Gesellschaft einsetzen.“

Der Festakt findet im Beisein von Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, sowie von Abgeordneten des Landtages Sachsen-Anhalt und zahlreichen Kooperationspartner*innen des Vereins statt. Als Festredner konnte Bundestagspräsident a.D., Dr. Wolfgang Thierse, gewonnen werden.

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Starke Beratung braucht starke Verbände

Finanzierung der Dachverbände der Betroffenen-, Aussteiger- und Mobilen Beratung für 2020 nicht gesichert

Der Bundesverband Mobile Beratung wurde Ende 2014 gegründet und konnte in den knapp fünf Jahren seines bisherigen Bestehens viel bewegen. Aktuell sind knapp 150 Berater*innen des noch jungen Berufsfelds der Mobile Beratung Teil der BAG Mobile Beratung, die sich im Bundesverband organisiert. Sie stehen für 48 Teams/Kontaktstellen und 34 Träger in allen 16 Bundesländern.

Die Arbeit des BMB und der beiden anderen Dachverbände VBRG und BAG AzE steht allerdings vor dem Aus. Bisher gibt es keine Perspektive für eine Antragstellung in der zweiten Förderperiode des Programms „Demokratie leben!“. Dieser Fehler in der Programmkonstruktion muss korrigiert werden, um weiterhin mit starken Verbänden eine starke Beratungsarbeit vor Ort abzusichern – durch Austausch, Weiterentwicklung und Vernetzung.

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Miteinander e. V. fordert ein entschlossenes Eintreten für eine offene Gesellschaft

Nach den Kommunal- und Europawahlen hat Miteinander e. V. vor einer Stigmatisierung der ostdeutschen Bundesländer gewarnt: „Statt sich auf die Stimmen von Hatern und Wutbürgern zu konzentrieren, sollten wir jenen zuhören, die sich tagtäglich für eine offene Gesellschaft einsetzen.“, sagte Pascal Begrich, Geschäftsführer des Vereins. „Es braucht mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für Bürgermeister*innen und kommunale Abgeordnete, für ehrenamtlich Engagierte und Kulturschaffende, für alle, die sich auch unter schwierigen Bedingungen für eine vielfältige und solidarische Alltagskultur stark machen. Ihnen gilt gerade in diesen Tagen unser Dank und unsere Solidarität.“

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Miteinander e.V. mit Unterlassungsklage gegen AfD erfolgreich

Das Oberlandesgericht Naumburg bestätigt ein Urteil des Landgerichts Magdeburg gegen die AfD: Der Partei wird es untersagt, wahrheitswidrig zu behaupten, Miteinander e.V. missachte Datenschutzregeln. Auch die Behauptung, Miteinander e.V. betreibe gegen die AfD eine Verleumdungskampagne, wird deutlich relativiert. Hier erkennt das OLG lediglich den Vorwurf, Miteinander e.V. würde politische Positionen der Partei nicht objektiv bewerten. Damit wurde den fortgesetzten Diskreditierungen der Arbeit von Miteinander e.V. durch die AfD juristisch Grenzen gesetzt.

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بعضهم كانوا جيران: جولة باللغة العربية

Am 6. April 2019 um 11 Uhr bieten unsere Kolleg*innen von Salam Sachsen-Anhalt eine Führung durch die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ in arabischer Sprache. Miteinander e.V. präsentiert die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums im Juridicum der Universität Halle (Saale). Ausstellung und Begleitprogramm werden von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

جولة باللغة العربية في معرض بعنوان “ بعضهم كانوا جيران .. تعاون وتواطؤ في المحرقة “ ستعقد  يوم السبت 06.04.2019 الساعة 11:00

Juridicum, Universität Halle-Wittenberg (Universtätsplatz 5, Halle/Saale)

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“Bazıları komşuydu”: Türkçe sergi gezisi

Am 4. April um 18 Uhr sowie am 6. April 2019 um 13 Uhr bieten unsere Kolleg*innen von Salam Sachsen-Anhalt Führungen durch die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ in türkischer Sprache. Miteinander e.V. präsentiert die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums im Juridicum der Universität Halle-Wittenberg. Ausstellung und Begleitprogramm werden von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

Bugün sizleri rehber eşliğindeki, türkçe anlatımlı “Bazıları komşuydu” sergimize bekliyoruz.

Tarih: 4.4.2019 Saat: 18:00 ve 6.4.2019 Saat: 13:00

Adres: Juridicum Universtätsplatz 5 Halle

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Rechte Webseiten kopieren Liste mit Namen von AfD-Gegner*innen

Seit einigen Tagen lässt sich auf rechten Web-Portalen – u.a. auf „Deutschland-Report“ – eine Liste mit Namen und beruflichen Funktionen von Gegner*innen der AfD finden. Dies löst bei Betroffenen und in ihrem Umfeld Unsicherheit und Angst aus. Mit einer kurzen Einordnung des Sachverhalts und dessen Bedrohungspotentials möchten wir diesen Verunsicherungen begegnen.

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