Extreme Rechte, Rassismus und Antisemitismus im Kontext der Corona-Pandemie

Titelseite bmb-Thesen zu Corona und extreme Rechte

Der Bundesverband Mobile Beratung hat auf Basis der Erfahrungsberichte der Mobilen Beratungsteams aller 16 Bundesländer Thesen zum Umgang mit Anfeindungen, Verschwörungsmythen und rechtsoffenen Versammlungen im Kontext der Corona-Pandemie formuliert. Sie geben eine kompakte Einschätzung der aktuellen Situation hinsichtlich extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Akteur*innen, Strategien und Ideologiefragmente sowie der sich daraus ergebenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

200520_bmb_Einschätzungen zu Corona und extreme Rechte

#Bildungshappen. Folge 03: Geschichte erfahrbar machen

Die AG Stolpersteine des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Gardelegen

Grafik: #Bildungshappen Folge 5Wir sprechen mit Schüler*innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Gardelegen über ihre Arbeit, die lokale Geschichte im Nationalsozialismus und ihre Motivation, sich für das Gedenken an die jüdischen Bürger*innen der Hansestadt zu engagieren. Das Interview ist in Nachbereitung der Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ des United States Holocaust Memorial Museum entstanden, die wir 2019 in der Bibliothek Gardelegen präsentierten.

Wir bleiben erreichbar

Angesichts der Corona-Pandemie gilt weiterhin: Um andere und uns zu schützen, haben wir alle Veranstaltungen und Bildungsprojekte abgesagt – ebenso wie weitgehend die direkte Beratung von Betroffenen rechter Gewalt und Akteur*innen für die offene Gesellschaft. Aber wir bleiben aktiv: Wir beraten per Telefon, Mail oder Livechat. Wir stellen Informationen zur Verfügung und sind weiterhin ansprechbar. Sie erreichen uns über die zentralen Telefonnummern und Mailadressen sowie direkt über unsere Projekte. Insbesondere für die Beratungsarbeit gelten folgende Regelungen:

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#Bildungshappen. Folge 02: Hybride Ideologien.

Die Akteur*innen hinter den „Hygienedemos“

Grafik: #Bildungshappen Folge 2Folge 2 unseres neuen Podcasts #Bildungshappen widmet sich den so genannten Hygienedemos gegen die derzeitigen Restriktionen aufgrund der Corona-Pandemie. Wie werfen einen Blick auf die Akteur*innen hinter den Protesten und die ideologischen Hintergründe.

#Bildungshappen. Folge 01: Rechtsextremismus & Verschwörungsmythen

In Folge 1 unseres neuen Podcasts #Bildungshappen sprechen wir mit David Begrich über Rechtsextremismus und Verschwörungsmythen im Internet zu Zeiten der Corona-Pandemie. Wir gehen der Frage nach, wie unterschiedliche rechte Gruppen und Strömungen auf die Coronakrise reagieren und welche rechtsoffenen und antisemitischen Verschwörungsmythen Verbreitung finden.

Erreichbarkeit trotz Corona-Krise

Die Corona-Epidemie macht auch vor unserer Arbeit nicht halt. Um andere und uns zu schützen, haben wir alle Veranstaltungen und Bildungsprojekte abgesagt – ebenso wie weitgehend die direkte Beratung von Betroffenen rechter Gewalt und Akteur*innen für die offene Gesellschaft. Aber wir bleiben aktiv: Wir beraten per Telefon, Mail oder Livechat. Wir stellen Informationen zur Verfügung und sind weiterhin ansprechbar. Sie erreichen uns über die zentralen Telefonnummern und Mailadressen sowie direkt über unsere Projekte. Wir werden versuchen, den Ausfall von direkten Kontakten zu kompensieren – mit Hinweisen und Analysen, mit unseren Tweets und Posts, mit digitalen Formen des Austauschs und der Beratung. Wir danken euch und Ihnen für Verständnis und Unterstützung. Bleiben wir engagiert, solidarisch und gesund. Bleiben wir #bestaendigfuerdemokratie.

Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt

Titelseite der Broschüre Die Neue Rechte in Sachsen-Anhalt

Dokumentation unserer Fachtagung vom 29. September 2018

2018 haben wir gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V. einen Fachtag zur „Neuen Rechten“ in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die Konferenz warf einen detaillierten Blick auf Inhalte, Strukturen und Strategien der sogenannten Neuen Rechten und fragte nach den Zielen, Möglichkeiten und Grenzen ihres Handelns. Zugleich bot die Tagung Raum für die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen und die Diskussion über die Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Rechtsextremismus. Die vorliegende Broschüre präsentiert die Fachvorträge und Ergebnisse der Tagung.

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Rassismus tötet

Unsere Trauer und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freund*innen der Opfer des Terroranschlags in Hanau. Unsere Solidarität gilt allen, die rassistisch bedroht und angegriffen werden. Unser Zorn gilt allen Jahren der Verharmlosung von Rassismus, Rechtsterrorismus und rechter Gewalt.

Combat 18: Verbot hat nur begrenzte Wirkung

Miteinander e.V. hat das heutige Verbot gegen „Combat 18“ begrüßt: „Fast 20 Jahre nach dem Verbot des Neonazi-Netzwerks ‚Blood & Honour‘ ist das Verbot des militanten Nachfolgenetzwerks ‚Combat 18‘ ein längst überfälliger Schritt.“ , sagte Pascal Begrich, Geschäftsführer des Vereins am Donnerstag in Magdeburg. „Nach den monatelangen Diskussionen über das Verbot stellt sich allerdings die Frage nach dessen Wirksamkeit.“, so Begrich weiter.

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miteinanderaktuell zur Geschichte des Gedenkens

Titelseite miteinanderaktuell zur Geschichte des Gedenkens an den 16. Januar in Magdeburg

Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 war ein einschneidendes Ereignis. Mehr als 2.000 Menschen kamen ums Leben, fast die gesamte Innenstadt wurde zerstört. Die Spuren der Zerstörung sind bis heute noch sichtbar. Auch nach 75 Jahren ist der 16. Januar der zentrale Gedenktag – im Sinne einer öffentlichen historischen Rückbesinnung. Er ist wichtiger Bezugspunkt sowohl für Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft als auch für die extreme Rechte. Hier aber auch angesichts der gegenwärtigen Debatten um die Erinnerung an den Nationalsozialismus generell wird deutlich: Der öffentliche Bezug auf die Vergangenheit ist eng verknüpft mit der Frage nach der Funktion für die Gegenwart. In der Auseinandersetzung mit der rechtsextremen Erinnerungspolitik muss daher auch allgemein die Frage gestellt werden nach Form und Inhalt des Gedenkens (nicht nur) an den 16. Januar. Mit einem miteinanderaktuell widmen wir uns der Geschichte des öffentlichen Gedenkens an die Bombardierung.

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