FRATT – Fighting Racism through Theatre (2011-2012)

Im Frühling 2011 startete das internationale Projekt „FRATT – Fighting Racism through Theatre” im Rahmen des Programms der Europäischen Union „Fundamental rights and citizenship.“

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Giolli Cooperativa Sociale (Italien), Pa’tothom (Spanien) und En’tract (Frankreich) wird das Medium Theater genutzt, um Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Dabei werden vorrangig interaktive und dialogische Theateransätze genutzt, die zu einer kritischen Reflexion von Realität einladen.

In fünf Teilprojekten sollen unterschiedliche Aspekte von Rassismus und Diskriminierung beleuchtet werden. Jeder der Partner untersucht daher lokal spezifische Mechanismen von Rassismus und Ausgrenzung mit Methoden und Übungen aus dem Theater der Unterdrückten. Welche Übungen eignen sich in welchem Kontext gut? Welche nicht? Wie sind die Reaktionen im Publikum? Welche Interventionen sind erfolgreich und welche nicht?
Die Ergebnisse der fünf Teilprojekte werden im intensiven mehrfachen Fachaustausch zusammengeführt und veröffentlicht.

Das Forumtheaterprojekt “Breaking the wall of silence” wird sich mit dem „ganz alltäglichen“ Rechtsextremismus in Sachsen -Anhalt auseinandersetzen. Ausgang für die Projektidee sind neuere Entwicklungen und die immer größere Akzeptanz von rechtsextremen Positionen. Diese scheinbare Normalität, mit der umgebenden Kultur des Schweigens und dem Widerstand dagegen ist der Ausgangspunkt für unser Theaterprojekt.

Kontakt
Ricarda Milke
Miteinander e.V.
Platanenstr. 9
06114 Halle (Saale)

Tel.: (0345)  2266450
Fax: (0345) 2267101
EMail: milke.rzs@miteinander-ev.de

Miteinander e.V. führt dieses Projekt in Kooperation mit TheaterDialog durch.

 

„FRATT – Fighting racism through Theatre“ wird im Rahmen des Programms der Europäischen Union „Fundamental rights and citizenship“ gefördert.