Das rechte Wohl des Kindes

Titelblatt des Flyers zur Fachtagung "Das rechte Wohl des Kindes"Fachtag der Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.

Ein Kind trägt in der Grundschule ein T-Shirt mit der Aufschrift „Kleiner Germane“. Ein Vater organisiert rechte Liederabende und engagiert sich in der Elternvertretung. Ein Mädchen erzählt der Schulsozialarbeiterin von ihrem Ferienaufenthalt im Zeltlager des „Sturmvogels“. Angesichts dieser Beispiele sind pädagogische Fachkräfte mit vielfältigen Fragen konfrontiert: Istdie Familie tatsächlich rechtsextrem? Ist das Privatsache? Wie kann ich den Eltern Grenzen aufzeigen und gleichzeitig die Beziehung zu den Kindern aufrechterhalten? Wie ist es um das Wohl des Kindes bestellt? Wie können wir im Kollegium mit dem Thema Rechtsextremismus umgehen? Wie kann ich Einrichtungen im demokratischen Wirken stärken? Der Fachtag am 14. Oktober 2021 unterstützt pädagogische Fachkräfte darin, einen handlungssicheren Umgang mit diesen Fragen zu finden. Die Vorträge und Workshops informieren und sensibilisieren zu Besonderheiten des Aufwachsens in extrem rechten Elternhäusern im Spannungsfeld zwischen Kindeswohl und Elternrecht.

Der Fachtag in Halle (Saale) richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit, Kinder-, Jugend-, Familienhilfe und -beratung sowie frühkindlicher Bildung, an Lehrer*innen, Studierende und alle weiteren Interessierten.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 04. Oktober 2021 unter anmeldung@miteinander-ev.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Organisation/ Träger sowie den von Ihnen präferierten Workshop an. Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Zusage. Die Teilnahmegebühr inkl. Tagungsverpflegung beträgt 20 Euro.

Auf der Tagung werden Schutzmaßnahmen eingehalten, und es gibt ein Hygiene-Konzept. Sollte es die Pandemie-Entwicklung erfordern, wird die Veranstaltung als Online-Tagung durchgeführt.

Das ausführliche Programm finden Sie hier: 211014_Fachtag_Das rechte Wohl des Kindes_Miteinander eV

Der Fachtag wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ sowie durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt.