Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ im Oktober 2019 in Magdeburg

Plakat zur Ausstellun Einige waren Nachbarn in Magdeburgn

Am Dienstag, den 8. Oktober 2019, wird um 16 Uhr im Landtag von Sachsen-Anhalt (Domplatz 6-9, Magdeburg) die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ eröffnet. Die bisher nur in den USA gezeigte Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum wird im Jahr 2019 erstmals in Deutschland präsentiert. Gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ bringt Miteinander e.V.  die Ausstellung vom 8. bis 30. Oktober nach Magdeburg.

Die Ausstellung kann innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landtags montags bis freitags 8-18 Uhr besichtigt werden. Öffentliche Führungen werden am 10., 17., 18., 24. und 30. Oktober jeweils um 16:30 Uhr angeboten.

Flyer zur Ausstellung Einige waren Nachbarn in Magdeburg

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Gardelegen im Nationalsozialismus

Eine Bilder- und Presseschau mit dem Lokalhistoriker Torsten Haarseim

Unter der Fragestellung „Was konnten die Menschen in Gardelegen damals wissen?“ präsentiert der Lokalhistoriker Torsten Haarseim am Dienstag, den 24.09.2019, um 19 Uhr in der Bibliothek Gardelegen Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Hansestadt. Er liefert Einblicke in die Darstellung militärischer Einrichtungen in der Presse und nähert sich anhand dreier lokaler Biographien der Frage von Mittäterschaft bei den Verbrechen des NS-Regimes.

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Mutig sein kann man lernen

Heute ist Tag der Zivilcourage. Vielerorts werden Kundgebungen und Aktionen zu mehr Engagement gegen Gewalt im Alltag aufrufen und zu couragiertem Handeln ermutigen. Trainings bieten Gelegenheit, das Eingreifen in Gewalt- und Bedrohungssituationen zu lernen. Aber auch Hintergrundwissen und Tipps zum Handeln können in solchen Situationen hilfreich sein und ein couragiertes Eingreifen befördern. Gespeist aus den Erfahrungen unserer Arbeit – insbesondere des Zivilcourage-Projekts „otto greift ein“ – bietet unser neues miteinanderaktuell Handlungsempfehlungen für Zivilcourage im Alltag, fragt aber auch nach den Faktoren für ausbleibendes Helfen. Weitere Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele und Trainingsangebote finden sich auf den Internetseiten von otto greift ein.

190919 miteinanderaktuell – Mutig sein kann man lernen

Das Unsagbare vermitteln: Neue Perspektiven auf den Holocaust

Am Donnerstag, den 19.09.2019, um 19.00 Uhr referiert Andreas Froese, Leiter der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe, über Möglichkeiten und Herausforderungen des historischen Lernens anhand der Geschichte des Holocausts. Der Vortrag in der Bibliothek Gardelegen geht u.a. folgenden Fragen nach: Wie kann/darf/soll man den Holocaust in der Bildungsarbeit thematisieren? Welche thematischen und technischen Zugänge sind heute mit digitaler Technik und in sozialen Netzwerken möglich? Wie kann „Lernen aus der Geschichte“ funktionieren? Bereits um 18.30 Uhr bietet Andreas Froese eine kurze Einführung in die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“.

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Geschichte begreifen – für die Zukunft handeln

Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Am Dienstag, den 10. September 2019 um 19 Uhr referiert Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, im Rathaussaal der Hansestadt Gardelegen über die Bedeutung der Gedenkstättenarbeit für die Ausgestaltung und Bewahrung einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ des United States Holocaust Memorial Museum, die wir vom 3. bis 27. September 2019 in der Bibliothek Gardelegen präsentieren. Ausstellung und Begleitprogramm werden von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

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Schonzeit vorbei: Lesung mit Juna Grossmann

Cover des Buches Schonzeit vorbei

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ liest die Berliner Autorin Juna Grossmann auf Einladung der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen aus ihrem Buch „Schonzeit vorbei“. In ihrem 2018 erschienenen Buch gibt Juna Grossmann einen erschütternden Bericht „über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“ in Deutschland. Die Lesung findet am Donnerstag, den 5. September 2019, um 19 Uhr in der Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen statt. Um Anmeldung unter  info@bibliothek-gardelegen wird gebeten.

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Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ im September 2019 in Gardelegen

Plakat zur Ausstellung "Einige waren Nachbarn" in Gardelegen

Am Dienstag, den 3. September 2019, eröffnen wir um 19 Uhr in der Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen (Im Schlüsselkorb 16) die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“. Die bisher nur in den USA gezeigte Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum wird im Jahr 2019 erstmals in Deutschland präsentiert. Gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ bringt Miteinander e.V. in Kooperation mit der Hansestadt Gardelegen und der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe die Ausstellung vom 3. März bis zum 27. September  nach Gardelegen.

Einige waren Nachbarn flyer_gardelegen_small

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Es sind noch Plätze frei

MEHR ALS NUR ZUR WAHL GEHEN

Formate politischer Bildung in Prävention und Sozialarbeit
Fachtag am 5. September 2019 in Halle  (Saale)

Mehr als zur Wahl gehenPolitische Bildung bietet die Möglichkeit, sich (kritisch) mit der Umwelt, mit eigenen Erfahrungen und Vorstellungen, aber auch mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt auseinanderzusetzen. Sie versucht, ganz im Sinn der Prävention, Menschen zu befähigen und anzuregen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraums im Sinne demokratischer und an den Menschenrechten orientierter Werte mitzuwirken. Auch die Radikalisierungs- und Extremismusprävention orientiert sich an diesen Zielstellungen. Die Fachtagung widmet sich der Frage, wie und wo politische Bildung und Prävention ineinandergreifen. Welche Formate gibt es, und welche Erfahrungen mit deren Umsetzung?

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Durchsuchungen bei neonazistischen Aktivisten in vier Bundesländern

Neonazistische Zusammenschlüsse agieren überregional vernetzt und radikalisieren sich

Anlässlich der heutigen Durchsuchung von Wohnungen gewaltbereiter Neonazis erklärte David Begrich, Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.: „Bei der Wolfsbrigade handelt es sich um einen neonazistischen Personenzusammenschluss, der bereits 2018 in einer Serie rechtsextremer Demonstrationen in Köthen öffentlich in Erscheinung trat. Die Ermittlungen zeigen, dass gewaltbereite neonazistische Gruppen wie die Wolfsbrigade überregional vernetzt agieren und zum Kern des Mobilisierungspotentials der rechten Szene gehören. In diesen Zusammenschlüssen gab es in den zurückliegenden drei Jahren einen Radikalisierungsprozess, der die Gewaltbereitschaft gegenüber Migrant*innen und politischen Gegner*innen gesteigert hat. Ein wesentliche Rolle spielten dabei Vernetzung und Kommunikation in den sozialen Netzwerken.“

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Auf den Film gebracht: 20 Jahre Arbeit für Demokratie

20 Jahre Miteinander e.V. – das sind 20 Jahre Engagement und Kompetenz für eine offene Gesellschaft. Wir haben unser Vereinsjubiläum zum Anlass genommen, um mit einem kleinen Imagefilm unsere breit gefächerte Arbeit für Demokratie vorzustellen. Vielen Dank an das Team von 123COMICS für die Realisierung.

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Die Erstellung des Films wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, die Landeshauptstadt Magdeburg und die Amadeu Antonio Stiftung.