Aktuelle Projekte von Miteinander e.V.

Mit seiner Institutionellen Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt sowie Projektförderungen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ durch das BMFSFJ und das Land Sachsen-Anhalt, mit der Förderung durch die Landeshauptstadt Magdeburg sowie mit Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung setzt Miteinander e.V. aktuell neun Projekte mit insgesamt 29 Mitarbeiter*innen um:

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus ist die zentrale Recherche- und Analyseinstanz im Themenfeld Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt. Sie berät und begleitet die Arbeit der Projekte im Beratungsnetzwerk und ist fachlicher Ansprechpartner für Medien, Politik und Zivilgesellschaft.

Das außerschulische Bildungsprojekt Becoming a Youth Ambassador stärkt Jugendliche (mit und ohne Migrations- bzw. Fluchthintergund) der ländlichen Region Altmark (nördliches Sachsen-Anhalt) fördert ihr Engagement für eine vielfältige, offene und demokratische Gesellschaft. Es bietet ihnen die Möglichkeit, auch ihre aktuellen Wohnorte als gestaltbare Räume zu erleben.

Die Referent*innen im Bildungsteam führen Qualifizierungen, Fortbildungen und Workshops v.a. für Akteure der Jugend-, Schul- und Sozialarbeit sowie Projekte für Jugendliche zu den Bereichen Rechtsextremismus, Jugendkulturen, Demokratie sowie historisch-politischen Themen durch.

Das Fachzentrum Radikalisierungsprävention in Vollzug & Straffälligenhilfe Sachsen-Anhalt unterstützt und bestärkt Fachkräfte in Vollzug & Straffälligenhilfe dabei, Radikalisierungen frühzeitig zu erkennen. In den Blick genommen werden Phänomene des Rechtsextremismus sowie religiös oder ethnoreligiös begründete Radikalisierungen, wie Islamismus oder gewaltförmiger Salafismus. Ziel ist die Initiierung und Unterstützung von präventiven Maßnahmen für die Zielgruppen.

Die Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus unterstützt Distanzierungsprozesse von Jugendlichen aus dem Rechtsextremismus. Hierfür werden Beratungsstellen und Sozialarbeit in der Arbeit mit Eltern und Angehörigen qualifiziert und begleitet.

Die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt berät direkt und indirekt Betroffene und ihr Umfeld nach einem rechten Angriff.  Sie unterstützt Betroffene praktisch und politisch bei der Inanspruchnahme und Stärkung ihrer Rechte.

Die Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg versteht sich als Schnittstelle und Impulsgeber für verschiedene Akteure, die sich in Magdeburg für eine demokratische und weltoffene Stadtkultur einsetzen. Wichtige Elemente ihrer Arbeit sind daher Kommunikation, Vernetzung und Gremienarbeit.

Die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus beraten und begleiten Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft bei der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Ereignissen. Vor Ort unterstützen sie die Erarbeitung von Handlungsstrategien zur Stärkung der Demokratie.