Wir suchen Verstärkung

Miteinander e.V. sucht für das „Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Sachsen-Anhalt“ eine*n Berater*in. Vorbehaltlich einer Förderung ist ab dem 15.03.2021 eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden zu besetzen. Der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L EG 10. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2021 befristet. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Bewerbungsschluss ist der 19.02.2021. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

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Wir sind weiter für euch da.

Ankündigung: Trotz Lockdown: Wir sind weiter für euch da.Angesichts der Corona-Pandemie gilt weiterhin: Um andere und uns zu schützen, haben wir alle Veranstaltungen und Bildungsprojekte abgesagt – ebenso wie weitgehend die direkte Beratung von Betroffenen rechter Gewalt und Akteur*innen für die offene Gesellschaft. Aber wir bleiben aktiv: Wir beraten per Telefon, Mail oder Livechat. Wir informieren und qualifizieren – mit Hintergründen und Analysen, mit Web-Seminaren, unserem Podcast und anderen Formen des digitalen Austauschs. Wir danken euch und Ihnen für Verständnis und Unterstützung. Bleiben wir auch 2021 engagiert, solidarisch und gesund. Bleiben wir #bestaendigfuerdemokratie.

Wir sagen Danke

Wir sagen Danke.Hanau, Halle-Prozess, Verschwörungsgläubige: 2020 war erschreckend und herausfordernd. Haltung, Engagement, Solidarität: 2020 war Mut machend und hoffnungsvoll. Am Ende dieses Jahres danken wir allen, die sich Rassismus und Antisemitismus entgegengestellt haben. Wir sagen Danke für eure Stärke, euren Mut und eure Unterstützung. Engagiert, solidarisch, stark – so gehen wir gemeinsam ins neue Jahr. Bleiben wir beständig für die offene Gesellschaft, beständig für Demokratie.

Nach der Urteilsverkündigung im Halle-Prozess

Gestern ging der Prozess gegen den Attentäter von Halle (Saale) zu Ende. Wir gedenken Jana Lange und Kevin Schwarze. Unsere Solidarität gilt ihren Angehörigen und allen Betroffenen des Anschlags – den vom Täter Verletzten in Halle und Wiedersdorf, der jüdischen Gemeinde und dem Kiez-Döner. Unsere Solidarität gilt allen, die durch rechte Gewalt und Rechtsterrorismus bedroht werden. Unsere Solidarität gilt allen Betroffenen von Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus in Halle, Sachsen-Anhalt und anderswo.

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Gemeinsame Pressemitteilung zur Urteilsverkündung im Halle-Prozess am 21.12.2020

Zur Urteilsverkündung im Prozess zum mörderischen antisemitisch, rassistisch und misogyn motivierten Attentats in Halle (Saale) stellen der Verband der Opferberatungsstellen, der Bundesverband derRecherche-und InformationsstellenAntisemitismus (Bundesverband RIAS)e.V., OFEK e.V. –Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie die prozessbegleitenden Dokumentations-und Rechercheplattformen NSU Watch, Zentrum für demokratischer Widerstand e.V. –democ.de und Belltower News die Forderungen der Überlebenden des Attentats durch die gemeinsame Veröffentlichung ihrer Schlussworte in den Mittelpunkt. Und sie erinnern an eine der zentralen Bittender Überlebenden: dass die Berichterstattung auf die Namensnennung des Täters verzichtet und dabei dem Beispiel der neuseeländischen Medien zum Christchurch Attentat folgt.

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Aufruf zur Kundgebung

Solidarität mit den Betroffenen – keine Bühne dem Täter

Plakat zur Solidaritätskundgebung am 21. Dezember 2020Ein breites antirassistisches Bündnis ruft anlässlich der Urteilsverkündung im Prozess gegen den Attentäter von Halle am 21. Dezember ab 8 Uhr zu einer Kundgebung auf. Wir dokumentieren dem Aufruf und laden herzlich zur Teilnahme ein. Alle Informationen, auch mit Blick auf die Corona-bedingten Beschränkungen, findet ihr beim Antirassistischen Netzwerk Sachsen-Anhalt.

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#Bildungshappen. Folge 8: stay#dorfkind

Rechtsextremismus und der ländliche Raum

#Bildungshappen. Folge 8In der achten Folge unseres Podcasts kommen wir mit dem Modellprojekt „stay#dorfkind“ über ländliche Räume und Rechtsextremismus“ ins Gespräch. Wir reden über rechte Akteur*innen, beleuchten die spezifischen Herausforderungen für die Präventionsarbeit und diskutieren Handlungsoptionen für zivilgesellschaftliche Akteur*innen in ländlichen Räumen.

Sachsen-Anhalt-Monitor 2020

Titelbild Sachsen-Anhalt-Monitor 2020

Was uns beim Lesen des Sachsen-Anhalt-Monitors 2020 auffällt: Zwar steht die Mehrheit der Menschen hinter der Demokratie und weist Menschenfeindlichkeit zurück, doch werden die Stimmen jener, die voll und ganz das Konzept Demokratie verteidigen, leiser (nehmen ab). Auch die Stimmen jener, die Ressentiments entschieden zurückweisen, nehmen ab. So stellt der Sachsen-Anhalt-Monitor fest: „Der Anteil entschiedener Demokraten ist […] zurückgegangen. Am antidemokratischen Gegenpol hat sich die Zahl derer, die der Demokratie eher ablehnend gegenüberstehen, um 3 auf 5 Prozentpunkte, sowie der entschiedenen Systemgegner von 1 auf 3 Prozentpunkte erhöht.“ Überdies erscheinen uns im Detail folgende Befunde relevant:

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Rechter Hass auf der Straße und im Netz

Digitales Podiumsgespräch am 19. November 2020 um 18 Uhr

Was führt dazu, dass sich Menschen radikalisieren? Was treibt Menschen vom Hass im Internet zur Gewalt auf die Straße? Ist rechte Radikalisierung ein männliches Problem? Gibt es wirklich den Rechtsterroristen als „einsamen Wolf“? Welche Rolle hat zivilgesellschaftliches Handeln in der notwendigen Auseinandersetzung? Wie lässt sich zivilgesellschaftliches Engagement stärken und verstetigen? Über diese und andere Fragen diskutieren wir mit Judith Goetz (Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus), Andreas Speit (Journalist), Rachel Spicker (Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus, Amadeu Antonio Stiftung), Ricarda Milke (stellv. Geschäftsführerin Miteinander e.V.) und Valentin Hacken (Sprecher Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage). Dem Gespräch kann via YouTube gefolgt werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage statt.

#Bildungshappen. Folge 7: Wider die „Corona-Diktatur“

Die Radikalisierung der Proteste gegen die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung

Ankündigung Podcast Folge 7Die sogenannten Coronaproteste haben in den letzten Monaten eine deutliche Radikalisierung gezeigt. Unter dem Label „Querdenken“ formiert sich mittlerweile der Kern einer sozialen Bewegung. Eine Gefahr für die Gesellschaft geht dabei nicht nur von einem Schulterschluss zwischen militanten Hooligans und Neonazis mit habituell gemäßigt auftretenden Milieus aus, sondern auch von einem möglicherweise wachsenden Mobilisierungpotential. Wir sprechen mit unserem Rechtsextremismusexperten David Begrich über Akteure und ideologische Hintergründe der Proteste sowie die Dynamik der Radikalisierung hin zu einer Fundamentalopposition.