Combat 18: Verbot hat nur begrenzte Wirkung

Miteinander e.V. hat das heutige Verbot gegen „Combat 18“ begrüßt: „Fast 20 Jahre nach dem Verbot des Neonazi-Netzwerks ‚Blood & Honour‘ ist das Verbot des militanten Nachfolgenetzwerks ‚Combat 18‘ ein längst überfälliger Schritt.“ , sagte Pascal Begrich, Geschäftsführer des Vereins am Donnerstag in Magdeburg. „Nach den monatelangen Diskussionen über das Verbot stellt sich allerdings die Frage nach dessen Wirksamkeit.“, so Begrich weiter.

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Wir suchen weiterhin Verstärkung

Vorbehaltlich einer Förderung ist ab dem 1. März 2020 bei Miteinander e.V. eine Stelle neu zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L Ost. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung über den 31.12.2020 hinaus wird angestrebt. Bewerbungsschluss ist der 16. Februar 2020:

miteinanderaktuell zur Geschichte des Gedenkens

Titelseite miteinanderaktuell zur Geschichte des Gedenkens an den 16. Januar in Magdeburg

Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 war ein einschneidendes Ereignis. Mehr als 2.000 Menschen kamen ums Leben, fast die gesamte Innenstadt wurde zerstört. Die Spuren der Zerstörung sind bis heute noch sichtbar. Auch nach 75 Jahren ist der 16. Januar der zentrale Gedenktag – im Sinne einer öffentlichen historischen Rückbesinnung. Er ist wichtiger Bezugspunkt sowohl für Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft als auch für die extreme Rechte. Hier aber auch angesichts der gegenwärtigen Debatten um die Erinnerung an den Nationalsozialismus generell wird deutlich: Der öffentliche Bezug auf die Vergangenheit ist eng verknüpft mit der Frage nach der Funktion für die Gegenwart. In der Auseinandersetzung mit der rechtsextremen Erinnerungspolitik muss daher auch allgemein die Frage gestellt werden nach Form und Inhalt des Gedenkens (nicht nur) an den 16. Januar. Mit einem miteinanderaktuell widmen wir uns der Geschichte des öffentlichen Gedenkens an die Bombardierung.

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Miteinander e.V. wünscht ein friedvolles 2020

Wir sagen Danke für die Unterstützung im Jahr 2020Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns: Voller erschreckender und erschütternder Momente angesichts des Terroranschlags in Halle und der vielen Erfolge rechtsextremer Akteure und Diskurse.  Voller motivierender und schöner Momente angesichts des Engagements so vieler für eine offene Gesellschaft. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, das sowohl auf bittere als auch auf mutmachende Weise gezeigt hat, wie wichtig die Arbeit für Demokratie bleibt. Wir danken all jenen, die uns 2019 gefördert, unterstützt, begleitet und gestärkt haben. Wir danken all jenen, die sich tagtäglich für eine respektvolle und friedliche Welt einsetzen. Kommen Sie gut ins neue Jahr. Lassen Sie uns 2020 zu einem erfolgreichen Jahr machen – beständig für eine offene Gesellschaft, beständig für Demokratie.

Miteinander e.V. wünscht frohe Feiertage

Neue Publikationen veröffentlicht

Rechtzeitig zum Weihnachts- bzw. Chanukkafest freuen wir uns, drei neue Publikationen aus unseren Arbeitsfeldern präsentieren zu können. Wir wünschen besinnliche Feiertage und die Muße für eine anregende Lektüre mit dem miteinanderthema #7, den informationen Nr. 56 der Mobilen Opferberatung und der Broschüre „Prison Slam“ unserer Projekte in der Radikalisierungsprävention.

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Spendenaufruf für die Hinterbliebenen und Überlebenden des rechtsterroristischen Anschlags in Halle (Saale)

Unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden von mörderischen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus ist unteilbar!

Kundgebung für die Solidarität mit Opfern rechter Gewalt - Illustration zum SpendenaufrufNach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle (Saale) wollen wir – der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) sowie die Mobile Opferberatung und ihr Träger Miteinander e.V. – die Hinterbliebenen und Überlebenden nicht allein lassen und rufen zu Spenden für sie auf – als Ausdruck solidarischer Anteilnahme und konkreter Unterstützung, um die existenziellen Sorgen der Betroffenen abzumildern.

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RausWege On Air

Eine Radiosendung im Rahmen unseres „RausWege. Deradikalisierung und Prävention in der Resozialisierung“ in Kooperation mit Radio Corax.

Macht Geld glücklich? Was ist ein fairer Lohn? Was macht eine gute Kita aus? Wie arbeiten eigentlich Familiengerichte? Wie geht es Menschen in Halle, die vor dem Krieg hierher geflohen sind, und wie sind sie inzwischen angekommen? Fünf Radioneulinge wollten es wissen. Sie recherchierten zu den Themen Arbeit und Geld, Sorgerecht sowie Flucht und Krieg. Entstanden ist dabei ein spannendes Hörfeature, das vielfältige Stimmen zu den unterschiedlichen Fragen einfängt.

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Praxistag am 15. November 2019 in Stendal

„Irgendwie kriegen wir das schon hin – Rahmenbedingungen und Demokratiestärkung in der Jugend(sozial)arbeit in ländlichen Räumen“

Fachtag Rahmenbedingungen JugendsozialarbeitDer Praxistag wird ausgerichtet von Miteinander e.V. – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. und findet am 15.11.19 zwischen 10:00 – 16:30 Uhr in Stendal an der Hochschule Magdeburg-Stendal in der Osterburger Str. 25 statt.

Diese Tagung ist die Abschlussveranstaltung des Modellprojektes „my_responosibilitiy – Für ein diskriminierungsfreies demokratisches Lernumfeld“. Wollen wir junge Menschen stärken, müssen wir vor allem all jene Fachkräfte und Ehrenamtliche bestärken, die sich im Arbeitsfeld der Jugend(sozial)arbeit tagtäglich engagieren. Geringe kommunale Förderung, personelle Engpässe, fehlende Lobby und gezielte Anfeindungen aus Politik und Gesellschaft stellen die Jugend(sozial)arbeit im Land Sachsen-Anhalt vor immer größere Herausforderungen. Insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen fehlt es an Angeboten bei zeitgleich wachsenden Aufgaben. Unser Fachtag soll dem Austausch und der Vernetzung dienen. Ebenso wollen wir einen Raum für Akteure schaffen sich gegenseitig zu empowern, um auch weiterhin für dieses wichtige Arbeitsfeld und die Anliegen junger Menschen einzutreten.

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Wir sagen Danke

Präsentation der Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ in Sachsen-Anhalt beendet

Nach der Präsentation der eindrücklichen Ausstellung richten wir ein großes Dankeschön an alle, die uns dabei unterstützt und gefördert haben, insbesondere dem United States Holocaust Memorial Museum, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der  Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen, dem Landtag von Sachsen-Anhalt, dem Bündnis Halle gegen Rechts, der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, dem Volksbad Buckau, der .lkj) Sachsen-Anhalt und dem Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies (ICATAT).Bild zur Ausstellung "Einige waren Nachbarn"

Vernunft des Herzens

Jüdisch-deutsch-muslimische Kulturkontakte zwischen Galizien, Schlesien und der Region Magdeburg

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ referiert Dr. Mieste Hotopp-Riecke über die „Vernunft des Herzens. Jüdisch-deutsch-muslimische Kulturkontakte zwischen Galizien, Schlesien und der Region Magdeburg“. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem ICATAT e.V. und der LKJ Sachsen-Anhalt e.V. findet am Mittwoch, den 30. Oktober, um 18 Uhr im Roncalli-Haus Magdeburg statt. Sie wird von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

Zuvor bietet sich letztmalig die Gelegenheit, die Ausstellung des United States Holocuat Memorial Museum im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sehen. Um 16.30 Uhr bieten wir hierzu eine öffentliche Führung an.

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