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12.06.2014

70 Jahre nach der Errichtung des Konzentrationslagers Polte-Magdeburg

Einladung zum Gedenken an die Opfer

Unweit des Stadtzentrums wird in Magdeburg-Wilhelmstadt, dem heutigen Stadtfeld, ein KZ-Außenlager für Frauen errichtet, dessen erste Häftlinge dort am 14. Juni 1944 eintreffen. Insgesamt werden hier etwa 3.100 Frauen, überwiegend aus Osteuropa, inhaftiert und müssen für den Polte-Konzern Zwangsarbeit leisten. Von den Inhaftierten überleben nur etwa 600 das Kriegsende.

In Erinnerung an die Opfer des KZ findet am Samstag, den 14. Juni 2014, um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung in Kooperation der LHS Magdeburg, Miteinander e.V., dem Politischen Runden Tisch der Frauen Magdeburg, der Deutsch-Polnischen- Gesellschaft und dem jüdischen Frauenverein Bereshith e.V. am ehemaligen Tor des Konzentrationslagers in der Liebknechtstraße 65 statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Zum Hintergrund des Gedenkortes in der Liebknechtstraße

Am 27. Januar 2008 wurde um 14.00 Uhr am Tor des ehemaligen Frauen-KZ in der Liebknechtstrasse durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, die Magdeburger Gleichstellungsbeauftragte Editha Beier und die Vorsitzende des jüdischen Frauenvereins BeReshit Ellen Rublow eine Gedenktafel eingeweiht, die an die Geschichte dieses Ortes erinnert.

Auf Initiative des Politischen Runden Tisches der Frauen der Landeshauptstadt Magdeburg, des Vereins BeReshit und des Kulturbüro der LHS Magdeburg wurde am Tor des ehemaligen KZ-Außenlagers Polte-Magdeburg eine Gedenktafel in Auftrag gegeben und durch den Medien-Grafiker Herrn Lubusch angefertigt. Sie wurde am 27.01.2008 mit einer Gedenkfeier eingeweiht. Seitdem veranstalten das Amt für Gleichstellungsfragen und die Frauen des Politischen Runden Tisches der Stadt Magdeburg gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern dort jährlich am 14. Juni Gedenkveranstaltungen.

Miteinander e.V.

Der gemeinnützige Verein Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus ein. Wir arbeiten gegen Rassismus, Antisemitismus und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt führen. Ein besonderes Anliegen ist uns die Stärkung demokratischer Akteur/innen der Zivilgesellschaft und nicht-rechter Jugendlicher sowie die Unterstützung von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

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