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09.01.2013

Trauermarsch und Feuerschein

Impuls zum bevorstehenden Nazi-Aufmarsch in Magdeburg erschienen

Der Vernichtungskrieg, den Deutschland – beginnend mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 – in viele Länder der Welt getragen hatte, kehrte als Krieg der Alliierten gegen die Nazibarbarei hierher zurück: Magdeburg wurde am 16. Januar 1945 durch alliierte Bomber schwer zerstört. Dieses Ereignis ist Neonazis seit langem Anlass, in der Stadt einen „Trauermarsch“ mit tausend und mehr Teilnehmer_innen zu inszenieren. Auch 2013 haben Rechtsextreme für den 12. und den 19. Januar Demonstrationszüge angemeldet.

Mit den Aufmärschen nehmen Neonazis in Anspruch, ein Gedenken an die Opfer der Bombardierung zu repräsentieren, welches „jenseits von Anpassung an den Zeitgeist ein Zeugnis der Leiden der Deutschen gibt.“ Der Aufmarsch ist Ausdruck einer geschichtspolitischen Fundamentalopposition, die weit über eine bloße Hitlerapologie hinausreicht. So werden historische Ereignisse unter den Händen rechtsextremer Kampagnen zur Imagination einer deutschen Geschichte, welche den Nationalsozialismus rehabilitiert.

Miteinander e.V. veröffentlicht hierzu einen Text, der Inhalt und Form der Nazi-Aufmärsche in Magdeburg analysiert. Er kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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Der gemeinnützige Verein Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus ein. Wir arbeiten gegen Rassismus, Antisemitismus und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt führen. Ein besonderes Anliegen ist uns die Stärkung demokratischer Akteur/innen der Zivilgesellschaft und nicht-rechter Jugendlicher sowie die Unterstützung von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

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